Elizabethtown
Komödie/Drama, USA 2005, 123 Minuten, ab -
Originaltitel: Elizabethtown; Deutschlandstart: 03.11.2005 (UIP); Regie: Cameron Crowe; Produktion: Cameron Crowe, Tom Cruise u.a.; Drehbuch: Cameron Crowe; Musik: Nancy Wilson, Ryan Adams; Kamera: John Toll; Schnitt: Mark Livolsi, David Moritz

mit Orlando Bloom (Drew Baylor), Kirsten Dunst (Claire Colburn), Susan Sarandon (Hollie Baylor), Alec Baldwin (Phil DeVoss), Bruce McGill (Bill Banyon), Judy Greer (Heather Baylor), Jessica Biel (Ellen Kishmore), Paul Schneider (Jessie Baylor), Loudon Wainwright (Onkel Dale), Gailard Sartain (Charles Dean), Jed Rees (Chuck Hasboro), Paula Deen (Tante Dora), Dan Biggers (Onkel Roy), Alice Marie Crowe (Tante Lena), Tim Devitt (Mitch Baylor) u.a.

Filmplakat
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Offizielle Website (UIP )
Trailer (UIP )
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Ich vermisse deine Lippen jetzt schon... und alles was dazu gehört. - Claire zu Drew.

Plot: Drew Baylor (Orlando Bloom) ist Schuhdesigner. Sein letzter Turnschuh ein Mega-Flop. Das Schuh-Fiasko kostet die Firma aufgerundet eine Milliarde Dollar und Drew seinen Job und seine Freundin. Nachdem er acht seiner Lebensjahre Tag und Nacht in sein Schuhprojekt investiert und darüber sein Privatleben vergessen hat, beschließt er seinem Leben ein Ende zu setzen.
Doch kurz zuvor erhält er einen Anruf von seiner Schwester, dass sein Vater Mitch verstorben ist und sie und ihre Mutter sich außer Stande sehen, die Beerdigung zu organisieren. So fliegt Drew nach Elizabethtown in Kentucky, wo die Familie seines Vaters zu Hause ist. Auf dem Flug dorthin lernt er die exzentrische Stewardess Claire (Kirsten Dunst) kennen, die sich als extrem anhänglich erweist. Aber das ist lange nicht Drews einziges Problem...

Kritik: Regisseur Cameron Crowe (Jerry Maguire) hat einmal für das Rolling-Stone-Magazine Artikel geschrieben und dann darüber einen Film gedreht, der da hieß Almost Famous. Ganz nebenbei war der Film eine Huldigung an seine eigene Mutter und desgleichen wollte er nun mit Elizabethtown seinem Vater zukommen lassen, so heißt es.
Ganz nebenbei bemerkt läuft Crowes Film mit haargenau der gleichen Thematik auf, wie der früh im Jahr gestartete Garden State von und mit Zach Braff. Ebenso wie in Garden State hat die männliche Hauptrolle mit den Verwandten seines verstorbenen Vaters zu kämpfen und mit seinem eigenen Leben.
So ähnlich die Filme jedoch sind, so unterschiedlich ist das Thema von den beiden Regisseuren verarbeitet worden. Und beide sind auf ihre Weise gut geworden. Crowe versteht es meisterlich die Filmsongs auf die einzelnen Szenen und Stimmungen im Film abzustimmen. Es ist ein einziger Hörgenuss diesem Soundtrack zu lauschen.

Elizabethtown ist witzig ohne albern zu sein, romantisch ohne kitschig zu wirken, melancholisch ohne auf die Tränendrüse zu drücken und voller schwarzem Humor, der jedoch niemals aus dem Gleichgewicht des guten Geschmacks gerät.
Orlando Bloom (Fluch der Karibik, Kingdom of Heaven) und Kirsten Dunst (Spider-Man, Vergiss mein nicht!) sind ein nettes Pärchen, mit dem man gerne einen Abend oder auch zwei verbringen möchte. Drews Charakter ist der vieler junger Männer und auch Frauen, die sehr karriereorientiert sind und darüber einfach vergessen zu leben/lieben.
Drew braucht lange um zu begreifen: Sein Leben zu begreifen, seine Gefühle zu begreifen, seine Liebe zu begreifen, seine Familie zu begreifen und vor allem loszulassen. Die Vergangenheit ziehen zu lassen als das was sie ist – vergangen. Im Jetzt zu leben und zu lieben, dass versucht Claire ihm zu vermitteln.
<SPOILER> Und so ist es ganz am Ende auch etwas zu sehr Hollywood, wenn ein Mann und eine Frau zueinander finden, die sich unter normalen Umständen niemals miteinander abgegeben hätten. Es ist fast etwas magisches, märchenhaftes in dieser Beziehung, die eigentlich niemals eine geworden wäre. Eine Beziehung die in der Realität niemals eine Basis hätte oder auch nur den Funken einer Überlebenschance.
Aber Elizabethtown ist auch voller Wahrheiten über das Leben, die Liebe, den Tod und die Familie - und da sei es Cameron Crowe verziehen, dass er sich zu diesem wundervollen Herz-Schmerz-Happy-End hat hinreißen lassen.
</SPOILER>

Fazit: Schöne tragische Komödie über das (Über-)Leben im eigenen Leben. Mit viel Humor und viel Gefühl und bis in die kleinste Nebenrolle mit wundervollen Schauspielern besetzt. 9 von 10 „beinahe" Auftritten eine Rockband.

Sandra Plich
05.11.2005

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299 Stimmen
Schnitt: 5
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Leser-Kommentare:
hakunamatata (06.05.06): zum einpennn... gähhnnn.... wo bleibt der richtig geile humor??????? naja der film is ehh nur was für orlando bloom fans... die meisten ziehn sich den ja sowieso nur seinetwegen rein...(für mich also verschwendete zeit)
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