Sinbad - Der Herr der sieben Meere
Zeichentrick, USA 2003, 85 Minuten, ab 6
Originaltitel: Sinbad - Legend of the Seven Seas; Deutschlandstart: 24.07.2003 (UIP); Regie: Tim Johnson, Patrick Gilmore; Produktion: Mireille Soria, Jeffrey Katzenberg; Drehbuch: John Logan; Musik: Harry Gregson-Williams; Schnitt: Tom Finan

amerikanische / deutsche Sprecher: Brad Pitt / Benno Fürmann (Sinbad), Catherine Zeta-Jones / Jasmin Tabatabi (Marina), Michelle Pfeiffer / Daniela Hoffmann (Eris), Joseph Fiennes / Benjamin Völz (Proteus), Dennis Haysbert / Tilo Schmitz (Kale), Adriano Giannini / Michael Pau (Rat)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (UIP de)
Trailer (UIP de)

Herrschaften, das ist es, worauf wir gewartet haben: Der wertvollste Gegenstand der Welt ist auf dem Weg nach Syracruz. Es ist ein Jammer, dass er dort nicht ankommen wird. - Sinbad schwört seine Mannschaft für den Kampf ein

Plot: Sinbad ist ein seefahrender Gauner, der eigentlich immer nur an den eigenen Vorteil denkt - oder zumindest immer so tut, als ob er das würde. Es wundert also nicht, dass er der Hauptverdächtige ist, als das mächtige mystische Buch des Friedens aus seiner Heimatstadt gestohlen wird. Nur durch ein Bürge seines Jugendfreundes Proteus kommt er in Freiheit. - Allerdings mit der Auflage, dass Buch wiederzubeschaffen. Sonst wird Proteus sterben.
Sinbad ist davon zunächst unbeeindruckt und bricht zu einer Spritztour zu den Fidschiinseln auf. Als plötzlich Proteus Verlobte Marina als blinder Passagier zum Vorschein kommt, sieht er sich mit einer Meuterei konfrontiert, die ihm nichts weiter übrig lässt nach der Chaos-Göttin Eris zu suchen, die das Buch vermutlich entwendet haben müsste...

Kritik: Sinbad (Vorsicht! Ohne d) stammt wie zuletzt einige Animations- und Zeichentrickfilme (Chicken Run, Der Prinz von Ägypten, Der Weg nach El Dorado, Shrek, Spirit) aus dem Hause Spielbergs Dreamworks SKG und verbindet klassischen Zeichentrickfilm mit computergenerierten Hintergründen und Objekten. Doch was bei Filmen wie Titan A.E. zu einer eigenen Ästhetik entwickelt wurde führt bei Sinbad zu dem Eindruck, dass in die Hintergründe mehr investiert wurde als in die Figurenentwicklung. Dies vor allem auch deswegen, weil es an Charakteren mit Charisma mangelt. Merkwürdig gesichtslos flach bleiben die Figuren.
Dieser Mangel an eigenem Stil wird auch am Soundtrack deutlich: Permanent hat man das Gefühl, dass man ein Fragment schon kennt, und bevor die Ähnlichkeit zu offensichtlich wird, bekommt die Melodie einen anderen Dreh. Immer in dem Bemühen ja nicht zu sehr an irgend etwas anderes zu erinnern - ohne Individualität zu entwickeln.

Fazit: Alles wohl bekannt und anders kombiniert, ohne das was Neues rauskommt. 5 von 10 sabbernden Hunden

Olaf Scheel
10.09.2003

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139 Stimmen
Schnitt: 5.1
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch

Leser-Kommentare:
wildchild (11.11.03): Na ja, war ganz ok....bißchen zotig für nen Kinderfilm teilweise (Gurken und Eier? *hüstel*) *ggg*
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