Krabat
Fantasy, Deutschland 2008, 113 Minuten, ab 12, Prädikat: Besonders Wertvoll
Originaltitel: Krabat; Deutschlandstart: 09.10.2008 (20th Century Fox); Regie: Marco Kreuzpaintner; Produktion:Gabriele Bacher, Christian Balz u.a.; Drehbuch: Marco Kreuzpaintner, Michael Gutmann nach dem Roman von Otfried Preußler; Musik: Annette Focks; Kamera: Daniel Gottschalk; Schnitt: Hansjörg Weißbrich

mit David Kross (Krabat), Daniel Brühl (Tonda), Christian Redl (Meister), Robert Stadlober (Lyschko), Paula Kalenberg (Kantorka), Anna Thalbach (Worschula), Hanno Koffler (Juro), Charly Hübner (Michal), Moritz Grove (Merten), Tom Wlaschiha (Hanzo), Sven Hönig (Andrusch), Stefan Haschke (Staschko), Tom Lass (Kubo), Daniel Fripan (Kito), Daniel Steiner (Petar) u.a.

Filmplakat
Internet Movie Database ()
Offizielle Website (20th Century Fox )
Trailer ()
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Die Schwarze Mühle im Winter.
Die Gesellen. Der Meister der Schwarzen Mühle.  

Elf Raben saßen auf Stangen und blickten ihn an. Ein Platz war frei. - Krabat, komm nach Schwarzkolm in die Mühle. Es wird nicht zu deinem Schaden sein. Du bist zu Höherem berufen und sollst keinen Hunger leiden müssen. ... Komm und gehorche der Stimme des Meisters. - Der Meister der Schwarzen Mühle ruft nach Krabat.

Plot: In der Zeit des 30jährigen Krieges hat der Waisenjunge Krabat (David Kross) einen wiederkehrenden Traum, der ihn zur Mühle im Koselbruch lockt. Sein neuer Meister (brillant: Christian Redl) nimmt ihn als Lehrjungen auf und eröffnet ihm, dass er von nun an nicht nur das Müllerhandwerk, sondern auch die schwarze Magie erlernen wird. Während der harten Anfangszeit steht ihm dabei allerdings nur ein anderer Geselle namens Tonda (Daniel Brühl) zur Seite, der schnell zu seinem engsten Freund wird. Doch als der in der Neujahrsnacht stirbt, erfährt Krabat, was es wirklich mit der schwarzen Mühle auf sich hat: Jedes Jahr muss einer der Gesellen sterben, um den Pakt des Meisters mit dem „Herrn Gevatter“ zu verlängern. Für Krabat und die Gesellen gibt es nur eine Möglichkeit, um dem Meister und dem sicheren Tod zu entkommen. Ein Mädchen, das ihn lieb hat, muss ihn in der besagten Nacht freibitten und eine Probe bestehen, um sie alle zu erlösen. Doch sollte der Meister ihren Namen erfahren, ist auch sie dem Tod geweiht...

Kritik: Kurz vor Filmstart hatte ich eigens Otfried Preusslers Romanvorlage noch einmal gelesen und war beeindruckt davon, wie selbst ein Jugendroman, dessen Inhalt und Ende ich schon kannte, trotzdem immer noch eine bis zur letzten Minute anhaltende Spannung und beklemmende Atmosphäre aufbauen konnte. Und da Preussler selbst die Verfilmung gelobt hatte, ging ich mit entsprechenden Erwartungen ins Kino.
Und was die Darsteller und die Bilder angeht, weiß der Film auch wirklich zu überzeugen, denn alle Darsteller passen nahezu perfekt in ihre Rollen, allen voran Christian Redl als dunkler Meister, Daniel Brühl als Tonda und natürlich Davis Kross als titelgebender Krabat. Soweit super! Auch die Bilder von Kameramann Daniel Gottschalk sind einfach unglaublich und brauchen sich vor der Bildgewalt eines Herr der Ringe nicht zu verstecken! Bis hierhin stimmt alles!
Aber leider auch nur bis hierhin: Denn das A und O des Filmemachens ist das Storytelling, was bei so einer Vorlage eigentlich nicht mehr weiter schwer sein sollte. Natürlich kann ein Film die Buchvorlage niemals eins zu eins wiedergeben, allein schon aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften beider Medien, womit ich auf gewisse Verkürzungen und künstlerische Freiheiten vorbereitet war. Was Marco Kreuzpaintner aber daraus gemacht hat, ist einfach nur schade, denn nach einem starken Anfang schafft er es leider nicht, das packende und beklemmende Buch mit seinen romantischen, magischen und beklemmenden Momenten abzubilden.

Von der Story ist, abgesehen von ihren Grundzügen, nicht mehr viel übrig geblieben. Die Verkürzung von drei Lehrjahren auf zwei wäre nicht so tragisch gewesen, wenn wenigstens die richtig zur Geltung gekommen wären. Aber all die schönen Momente fehlen entweder gänzlich oder wurden bis zur Unkenntlichkeit abgeändert. Szenen wie die am Lagerfeuer in der Osternacht mit Tonda und Krabat bzw. Krabat und Juro gehören im Buch zu den gleichsam magischen wie poetischen Augenblicken. Daraus hätte man mit einfachen Bildern eine Menge machen können.
Stattdessen bekommen wir eine Szene á la Star Wars serviert, effekthascherisch und ihr Potential verschenkend. Auch beim „Gevatter“, im Buch eine dunkle Gestalt ohne Gesicht (!) mit leuchtend roter Höllenfeder, fühlt man sich sehr an den Imperator aus dem Sternenkrieg erinnert, wenn er unnötigerweise sein Gesicht zeigt und damit seinen schaurigen Zauber verliert. Und leider macht auch Tondas Tod in der Neujahrsnacht, ein einziger (toten)stiller Moment und ein markerschütternder Schrei, einem weiteren Effekt Platz, der auch diesem Höhepunkt der Geschichte seine Beklemmung und Magie nimmt.
Aber auch von einzelnen Szenen abgesehen wird der Film dem Buch einfach nicht gerecht:
Die Schule der schwarzen Magie findet einfach statt, ohne wirklich eingeführt worden zu sein. Auch geht Krabats Bestreben, das zaubern so gut wie eben möglich lernen zu wollen, um Tondas Tod zu rächen, völlig unter.
Aber Tonda, so überzeugend Daniel Brühl ihn auch spielt, wird gar nicht erst die nötige Persönlichkeit oder das Gewicht beigemessen, als dass man ihn wie im Buch wirklich vermissen würde. Dabei ist er mit die wichtigste Figur, der gute Freund und Ruhepol und vor allem die moralische Instanz für Krabat.
Am härtesten getroffen hat es aber Robert Stadlober als fieser Lyschko, der gar keinen Raum zur Entfaltung bekommt und seine Rolle nachvollziehbar recht lustlos runterspult. Da verkommt ein exzellenter Schauspieler zum prominenten Statisten.
Aber das ist letztlich das Schicksal des gesamten Buches, das nur als Staffage für einen uninspirierten und inhaltlich übel zusammengeklatschten Kinderfilm dient, der mit der Erzählerstimme Otto Sanders und dem viel zu versöhnlichen Ende deutlich für ein Schulpublikum gemacht wurde und bemüht ist, eine Message von Zusammenhalt gegen die Mächte des Bösen und der Macht der Liebe zu vermitteln.
Spätestens beim unsäglichen Abspannlied vergeht einem dann ganz die Lust.

Fazit: Schade! Aus einem der schönsten und intensivsten Kinderbücher überhaupt sowie einem hervorragenden Grundmaterial wurde kein ergreifender Fantasyfilm, sondern nur ein pädagogisch wertvoller Jugendlichenfilm. Denn selbst mit grandiosen Bildern, Starbesetzung, guten Special Effects und einem atemberaubenden Trailer kann man eine Geschichte nicht ausgleichen, die wenig überzeugend mit ihren Höhe- und Ruhepunkten dargestellt wird. Für die grandiose Kamera und die guten Darsteller gibt es gerade noch 4 von 10 Explosionen, wo ein Feuer schöner gewesen wäre.

Nikolas Mimkes
15.10.2008

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Schlechtester Film aller Zeiten12%
Mieserabel8%
Schwach8%
Hatte leichte Schwächen7%
Naja geht so8%
War okay10%
Gut11%
Sehr gut8%
Absolut hervorragend10%
Bester Film aller Zeiten12%

79 Stimmen
Schnitt: 5.6
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch

Leser-Kommentare:
Eric Draven (10.11.08): Ich kenne das Buch nicht und bin auf eine Empfehlung hin, in diesen Film gegangen.
Generell fand ich den Ansatz der Geschichte an sich ganz gut, leider wurde bei der Umsetzung nicht das volle Potential ausgeschöpft.
Grundlegende Aspekte wie "Warum haben die 12(!!) Schüler nicht schon vorher rebelliert?!", "Ist der Meister wirklich so überlegen?!" und "Was genau war jetzt das Böse in dem Film?!" wurden nicht wirklich geklärt.
Überzeugenste Leistung meiner Meinung nach brachte Daniel Brühl.
Ich gebe 5 von 10 Krähen.

Olaf (20.10.08): @UiUi: IP-Erkennung mit temporärer Sperrung. Nach zwei Stunden darfst du wieder... ;-)
UiUi (20.10.08): Das Wertungssystem funktioniert wohl leider nur über IP Erkennung. Da ich bei einer größeren Firma sitze, hat wohl schon jemand anderes abgestimmt... Wir waren mit mehreren Kunpels im Kino. Die Resonanz war durchweg negativ. Mag sein, das man, wenn man das Buch mochte, das anders einschätzt, aber ohne die Buchvorlage war das Thema einfach nur langatmig. Die Umsetzung, speziell der Kampfszenen (sollte wohl an Matrix erinnern) war einfach billig. Hat mich ein wenig an Doom erinnert. Dadurch das man alles dunkel macht, kann man an den Details sparen. Der Sound war zum Teil so schlecht, das man wichtige Sachen einfach nicht verstanden hat. Z.B. den Deal zwischen dem Müller und Krabat, als es um das Mädchen und den Verrat an den Kollegen ging. Ohne Buch war die Story zudem unvollständig. Die Rolle von dem Leichenwagenfahrer wurde nicht erklärt. Die Funktion des Müllers wurde auch nicht vollständig klar, erst durch das Lesen des Wiki-Artikels zum Buch waren einige Sachen nachvollziehbar. Außerdem war es völlig überzogen das immer bei Leichen und Verwundungen doppelt und dreifach mit der Kamera draufgehalten wurde. Nach dem Motto, wir haben nix wichtiges zu zeigen, aber hier nochmal was zum Schocken. Von daher von mir nur 2 geweisste Kunststoffknochen.
UiUi (20.10.08): Das Wertungssystem funktioniert wohl leider nur über IP Erkennung. Da ich bei einer größeren Firma sitze, hat wohl schon jemand anderes abgestimmt... Wir waren mit mehreren Kunpels im Kino. Die Resonanz war durchweg negativ. Mag sein, das man, wenn man das Buch mochte, das anders einschätzt, aber ohne die Buchvorlage war das Thema einfach nur langatmig. Die Umsetzung, speziell der Kampfszenen (sollte wohl an Matrix erinnern) war einfach billig. Hat mich ein wenig an Doom erinnert. Dadurch das man alles dunkel macht, kann man an den Details sparen. Der Sound war zum Teil so schlecht, das man wichtige Sachen einfach nicht verstanden hat. Z.B. den Deal zwischen dem Müller und Krabat, als es um das Mädchen und den Verrat an den Kollegen ging. Ohne Buch war die Story zudem unvollständig. Die Rolle von dem Leichenwagenfahrer wurde nicht erklärt. Die Funktion des Müllers wurde auch nicht vollständig klar, erst durch das Lesen des Wiki-Artikels zum Buch waren einige Sachen nachvollziehbar. Außerdem war es völlig überzogen das immer bei Leichen und Verwundungen doppelt und dreifach mit der Kamera draufgehalten wurde. Nach dem Motto, wir haben nix wichtiges zu zeigen, aber hier nochmal was zum Schocken. Von daher von mir nur 2 geweisste Kunststoffknochen.
Nikolas (19.10.08): @Sandra: Och, das mit der Klinge hätte ich viel unspektakulärer gemacht, einfach nur aufklappen und bei Tonda schwarz und bei Krabat dann blank. Und wenn er das Messer dann später aufklappt, ist es auch bei ihm schwarz. War für mich einer der unnötigen Spezialeffekte. Aber darüber werden wir an dieser Stelle wohl nicht mehr übereinkommen. Vielleicht machen wir es so: Eines Tages wage ich mich mal an eine Low-Budget-Fassung, die mir gar keine großen Effekte erlaubt. Möglicherweise kann ich dich dann davon überzeugen, dass weniger hier mehr wäre. Aber erstmal muss ich die Bank zuende überfallen! ;-)
Sandra (18.10.08): @Nicolas: Richtig, wenn jeder alle Filme und Bücher gleich gut bzw. schlecht finden würde, wäre das Leben ja voll langweilig! Da ist es so gegensätzlich doch viel schöner! ;-) Allerdings würde mich jetzt noch interessieren, wie man das schwarz verfärben einer Messerklinge dezenter hätte in Szene setzen können? War doch total okay so, wie es dargestellt wurde und genau so hatte ich es mir auch im Buch vorgestellt.
Nikolas (17.10.08): Hui, was für eine gegensätzliche Meinung! Zuerst möchte ich aber sagen, dass ich in der durchgehend sehr gelungenen Besetzung zustimme, auch wenn ich jetzt nicht alle erwähnt habe. Auch die Kulissen sind sehr gelungen, diese Seite steht für mich außer Frage. Allerdings fand ich das Buch an keiner Stelle zu langatmig oder etwas dergleichen, im Gegenteil, z.B. die Traumpassagen verdichteten die Ausweglosigkeit und Beklemmung der Gesamtsituation. Wobei man ohne Zweifel nicht alles auch im Film darstellen kann und an solchen Stellen verkürzen kann und vielleicht muss. Aber es gab IMO einfach zu viele Momente im Buch, die in den Film reingemusst hätten und die ich schmerzlich vermisst habe. Vielleicht stimmt Sandra da Preußlers Lob zu, das ich nciht nachvollziehen kann. Aber, es tut mir leid, die Spezialeffekte (das aus-sich-herausgehen mit anschließendem Blick in die Augen der Kantorka oder aber Tondas Tod) sind völlig überflüssig und nehmen der Vorlage ihre Magie. Da habe ich mich im Kino an den Kopf gefasst und mich gefragt, wie man sowas tolles so verhunzen kann! Auch Sandras Punktegebende Messerklinge fand ich einen übertribenen Effekt, das hätte man noch viel dezenter einbauen können. Aber wohin kämen wir, wenn die Meinungen alle gleich wären?
Nikolas (17.10.08): Hui, was für eine gegensätzliche Meinung! Zuerst möchte ich aber sagen, dass ich in der durchgehend sehr gelungenen Besetzung zustimme, auch wenn ich jetzt nicht alle erwähnt habe. Auch die Kulissen sind sehr gelungen, diese Seite steht für mich außer Frage. Allerdings fand ich das Buch an keiner Stelle zu langatmig oder etwas dergleichen, im Gegenteil, z.B. die Traumpassagen verdichteten die Ausweglosigkeit und Beklemmung der Gesamtsituation. Wobei man ohne Zweifel nicht alles auch im Film darstellen kann und an solchen Stellen verkürzen kann und vielleicht muss. Aber es gab IMO einfach zu viele Momente im Buch, die in den Film reingemusst hätten und die ich schmerzlich vermisst habe. Vielleicht stimmt Sandra da Preußlers Lob zu, das ich nciht nachvollziehen kann. Aber, es tut mir leid, die Spezialeffekte (das aus-sich-herausgehen mit anschließendem Blick in die Augen der Kantorka oder aber Tondas Tod) sind völlig überflüssig und nehmen der Vorlage ihre Magie. Da habe ich mich im Kino an den Kopf gefasst und mich gefragt, wie man sowas tolles so verhunzen kann! Auch Sandras Punktegebende Messerklinge fand ich einen übertribenen Effekt, das hätte man noch viel dezenter einbauen können. Aber wohin kämen wir, wenn die Meinungen alle gleich wären?
Sandra (17.10.08): Ich kann mich der Kritik von Nicolas so gar nicht anschließen. Auch ich habe die Buchvorlage gelesen. Das Grundkonzept fand ich auch sehr gut und durchaus lesenswert, aber es gab einige Stellen im Buch, wo ich dachte, dass hätte man jetzt auch anders machen oder ganz weglassen können. Und tatsächlich hat Regisseur Marco Kreuzpaintner genau diese Stellen aus dem Buch abgeändert bzw. weggelassen, was ich als großen Vorteil für den Film sehe. Die Kulissen im Film sind exakt so, wie ich sie mir beim Lesen vorgestellt hatte und auch die düstere Atmosphäre kommt super rüber. Die Lehrjungen sind ohne Ausnahme gut besetzt. Die Rolle des Tonda ist für den Film etwas erweitert/abgeändert worden und wird von Daniel Brühl mit viel Feingefühl gespielt, er ist der charakterliche Ruhepol der Geschichte, so wie auch im Buch. Der Übergang vom jungen Krabat zum Erwachsenen wird vom jungen David Kross durchaus überzeugend dargestellt. Effekte gibt es nur wenige, aber die wenigen sind wirklich gut und wirklich nichts im Film verkommt zur Effekthascherei, im Gegenteil besinnt sich der Film auf die zu erzählende Geschichte und die Charaktere. Krabat ist einer der ganz wenigen Verfilmungen, die ich besser finde als die Buchvorlage. Ich gebe 8 von 10 sich schwarz färbenden Messerklingen
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