The One
SF-Action, USA 2001, 87 Minuten, ab 16
Originaltitel: The One; Deutschlandstart: 14.11.2002 (Senator Film); Regie: James Wong; Produktion: Glen Morgan, Steve Chasman; Drehbuch: Glen Morgan, James Wong; Filmmusik: Trevor Rabin; Kamera: Robert McLachlan; Ausstattung: David L. Snyder, Paul Sonski; Schnitt: James Coblentz; Kostüme: Chrisi Karvonides-Duschenko

mit Jet Li (Gabe/Yulaw), Carla Gugino (T.K./Massie Walsh), Delroy Lindo (Harry Roedecker), Jason Statham (Evan Funsch), James Morrison (Bobby Aldrich), Dylan Bruno (Yates), Richard Steinmetz (D´Antoni), Harriet Sansom Harris (Schwester Besson), Dean Norris (Sgt. Siegel), Ron Zimmerman (Rotton Ronnie), Tucker Smallwood (Gefängniswächter)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Senator de)
Trailer (Senator de)

Das Multiversum und jedes Universum darin ist rührselig, schlampig. Ich wollte es zweckmäßiger gestalten. Ich wollte ein bisschen Ordnung reinbringen. Ihr nennt mich einen Mörder, aber wie könnte ich mich selbst ermorden, 123 Mal? Ich hab einfach diese vergeudeten Energieformen genommen, um sie in einer Hülle zu konzentrieren, in meiner. Das hat mich schneller, intelligenter gemacht, stärker. Was ist, wenn das unsere Bestimmung ist, uns mit uns selbst zu vereinen, um eins zu sein, für immer. Ich bin es bald: Der Einzige! - Yulaws Philosophie

Plot: Wir befinden uns in der Zukunft (!?). Reisen durch die Dimensionen in Parallelwelten ist möglich, aber durch eine Multiversums-Behörde stark eingeschränkt.
Yulaw (Jet Li), ein Agent der Multiversums-Polizei, stellt durch einen Zufall fest, dass sich bei der Tötung eines Doppelgängers in einem Paralleluniversum dessen Lebensenergie auf die übrigen Inkarnationen aufteilt. Durch die Ermordung von 123 seiner Pendants ist er zu einem unglaublich schnellen, starken und intelligenten Kämpfer geworden. Doch er will mehr: Er will Der Eine werden!
Nur eine Person steht ihm dabei im Weg: Der rechtschaffene Polizist Gabe (Jet Li), der bisher noch nie was vom Multiversum gehört hat. Um so überraschter ist er, als plötzlich ein Doppelgänger vor ihm steht und ihn ermorden will. Mit Hilfe der Multiversums-Polizei kann er zunächst entkommen, doch das Grundproblem bleibt: Sollte einer der beiden zum Einzigen werden, steht die Existenz aller Paralleluniversen auf dem Spiel...

Kritik: Obwohl in einem anderen Genre angesiedelt, erinnert das Thema von The One des Gespanns James Wong und Glen Morgan (Final Destination (2000)) natürlich stark an Highlander (1986). Frei nach dem Motto "Es kann nur einen geben!" wird gekloppt und gemetzelt. Dabei kommt der Zuschauer sich leider viel zu häufig vor wie in einem Pornofilm. - Nicht weil es so viel Sex zu sehen gäbe, im Gegenteil. Sondern eher, weil die Handlungselemente nur dazu da sind, die verschiedenen X-Szenen, hier Martial-Arts-Gekloppe, zu verbinden. - Und die sind wie im Porno immer gleich, nur manchmal ist der eine und manchmal der andere oben.
Die schauspielerischen Leistungen oder Drehbuchqualitäten braucht man also hier nicht noch zusätzlich zu bewerten. Einzig hervorzuheben ist höchstens Schnitt und Kamera, die den durch Matrix (1999) etablierten Stil aus Beschleunigung und Verlangsamung auf die Spitze treiben. Hier werden sogar einzelne Objekte oder Personen unendlich verlangsamt und interagieren scheinbar dennoch mit den Elementen der Normalzeit. Faszinierend anzuschauen, aber nicht genug für einen ganzen Film. - Vor allem, weil sich diese Raffinesse einzig auf die Kampfszenen bezieht.
Letztlich ist The One also nichts anderes als ein weiterer Actionfilm ohne Handlung oder überraschende Ideen, der auf der immer noch anhaltenden Matrix-Welle schwimmt. Nicht zu empfehlen!

Fazit: Überflüssiger Actionfilm, der einzig eingefleischte Martial-Arts-Fans befriedigen dürfte. 3 von 10 Wurmlöcher im Quantenstrom

Olaf Scheel
08.11.2002

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1154 Stimmen
Schnitt: 5.2
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch

Leser-Kommentare:
Hoto (13.05.04): Hab den Film gerade gesehen und vorher schon einige recht negative Kritiken gelesen, man mag jetzt vielleicht vermuten das ich deswegen nichts besonderes erwartet hab und mir deshalb der Film besser gefällt als ich vermutet hab, Tatsache ist aber das der Film als Action Film gut ist und in erster Linie soll er das auch sein, kein Film wie Matrix der zum grübeln anregen soll. Außerdem spielt Jet Li wirklich gut und als Fan kommt man wirklich auf seine Kosten, trotzdem wär durchaus mehr drin gewesen, mir wären 20 Minuten mehr und ein paar Scenen seiner anderen Ich's und ein paar Scenen die mehr auf die Multiversen eingehen auch lieber gewesen, das hätte dem Film sicher alles andere als geschadet. Denoch würde ich dem Film 7/10 Punkten geben, er ist auf jeden Fall besserer Durchschnitt, denn schlechtere Actionfilme gibt es auf jeden Fall!
Jack (07.03.04): Ein totaler kack Film, sorry aber das hat man schon besser gesehen.
Vassilios Kapnidis (25.11.03): geile action und geile stunds und man muss sagen das jet li immer bessere fime macht und the one ist einer seiner besten filme die ich gesehen hab. und man muss auch beachten das er eine doppelrolle gespielt hat...
Gero (12.11.03): Der Film ist die Tage als DVD im Laden in den Einkaufskorb gesprungen und wollte trotz heftigsten Zweifeln unbedingt mit nach Hause ...

Tja ....
Zusammen mit dem Bonusmaterial hinsichtlich der verschidenen Kampfstile und dem Hinweis, wie schwer diese Doppelrolle technisch und schauspielerisch hinzubekommen war, ist der Film zumindest "interessant".
Nichtsdestotrotz sieht man hier mal wieder deutlich, wie man einen Plot mit durchaus Potential durch ein schlappes Drehbuch und allzu große Gewichtung auf die Technik der Doppelrolle und die Kampfkunst und schwache schauspielerische Leistungen verhunzen kann. Die Darstellung aller Charaktere (Neben- wie Hauptrollen) ist durchsichtig wie Wasser - vielleicht gab aber auch einfach das Drehbuch nicht mehr her.

Fazit:

Ich habe mich nicht wirklich gelangweilt, aber es hätte mehr hineingehört. Und so war es nicht wirklich schlimm, daß es dann kurze 87 Minuten Minuten später vorbei war. Merke: Unbedingt warten, bis die DVD signifikant im Preis sinkt. *grrr!* :(
Schwache 5 von 10 Ultra-Slowmotions.

HarryAngel (22.02.03): Schwache und schlecht story.Nur für Fans von Martial Arts 2 von 10 asiatischen Kickboxern
Kalli (08.12.02): Wer diesem Film eine 3 als Wertung gibt, sollte andere Filme bewerten, als welche aus dem Action-Bereich. Die dargestellten Szenen aus The One suchen wirklich ihres Gleichen. Solche Action-Szenen habe ich vorher noch nicht gesehen. SUPER GEMACHT und eine glatte 9!!!
fuzz (24.11.02): Ich kann den 3 Punkten überhaupt nicht zustimmen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten (es spielt Jet Li in einer Doppelrolle) war das ganze durchaus unterhaltsam. Die Effekte sind natürlich übertrieben, aber das Endprodukt ist dennoch sehr(!) sehenswert.
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