Final Destination

Thriller, USA 2000, 95 Minuten, ab 16
Originaltitel: Filmtitel; Deutschlandstart: 21.09.2000 (Kinowelt); Regie: James Wong; Produktion: Glen Morgan, Warren Zide, Craig Perry; Drehbuch: Glen Morgan, James Wong, Jeffrey Reddick; Musik: Shirley Walker; Kamera: Robert McLachlan; Effekte: Terry Sonderhoff; Ausstattung: John Willett; Schnitt: James Coblentz; Kostüme: Jori Woodman

mit Devon Sawa (Alex Browning), Ali Larter (Clear), Kerr Smith (Carter), Tony Todd (Bludworth), Kirsten Cloke (Valerie Lewton), Seann William Scott (Billy), Chad E. Donella (Tod), Amanda Detmer (Terry), Daniel Roebuck (FBI-Agent Weine), Roger Guenveur Smith (FBI-Agent Schreck)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Kinowelt de)


Einer der geilsten Filme überhaupt, wenn ich das mal so schreiben darf, die auf dem FFF gezeigt worden sind, war Final Destination. Der offizielle Starttermin für das Werk von James Wong, der schon bei Millennium und den X-Files mitmachte, ist zwar erst der 29.09.2000, aber ich werde hier einfach mal ein paar Vorschusslorbeeren verteilen.

Plot: Alex Browning möchte mit seiner Klasse einen Ausflug nach Paris machen. Am Tage der Abreise passieren ihm so merkwürdige Zufälle, dass zum Beispiel die Abreisezeit und sein Geburtsdatum zahlenmäßig übereinstimmen und andere Kleinigkeiten. Als er im Flugzeug sitzt und kurz einnickt und träumt, dass eben diese Flugzeug abstürzen würde, überfällt ihn die Panik. Er will raus aus dem Flugzeug, ein Handgemenge entsteht.
Kurzerhand wird die ganze Klasse aus dem Flugzeug geschmissen. Während sie am Flughafen über seine Vision diskutieren, stürzt das Flugzeug wirklich ab. Doch die Entkommenen haben die Rechnung ohne den Tod gemacht, auf dessen Liste sie sich nun befinden. Nachdem einige Unfälle passieren, findet Alex ein Schema heraus, wer der nächste ist. Dies macht ihn zu einem Verdächtigem bei der Polizei...

Kritik: Final Destination ist ein Geschenk an den Cineasten. Bei diesem Film stimmt alles. In Anlehnung an den klassischen Horrorstreifen, werden nichtsahnende Menschen mit dem personifizierten Tod konfrontiert. Allerdings nicht in Form eines schwarzen Mannes mit Sense und Sanduhr, sondern mit Zufällen, wie sie jedem passieren könnten.
Und so beginnt man mitzuleiden, wenn sich einer der Schüler rasiert und die Kamera einen genauen Blick auf die Rasierklinge wirft. Wenn nun noch zeitgleich eine Wasserpfütze vom Klo sich dem Spiegel nähert und der Schüler ein altes Radio anmacht, ist die Spannung perfekt. Aber immer kommt es irgendwie anders. Doch der Zuschauer weiß: Der Schüler im Kampf um das Leben ist eigentlich schon tot.
Final Destination ist kein mystischer Film, die Frage nach der schicksalhaften Vorherbestimmung wird auch hier nicht erläutert, aber soviel Schwermut hätte dem Film auch nicht gut getan. Dieser Film lebt paradoxerweise von seinen Toten und der detailreichen Verknüpfung von seltsamen Zufällen. Von dem absolut genialem Ende möchte ich kein Wort erwähnen, aber dieser Film ist genau im richtigem Moment vorbei.

Fazit: Ein geniales Machwerk, noch nie war mir der Tod so sympathisch. 12 von 10 schnell heranfahrenden Bussen

Erik Wasser
29.08.2000

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Schlechtester Film aller Zeiten13%
Mieserabel9%
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Hatte leichte Schwächen8%
Naja geht so8%
War okay8%
Gut9%
Sehr gut10%
Absolut hervorragend11%
Bester Film aller Zeiten11%

1088 Stimmen
Schnitt: 5.5
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Stefan (20.08.04): geiler film.und erstaunlicher weise erst schon ab 16 freigegeben.
Cora (25.06.04): also merkt euch: der tot lauert überall und ihr seid die nächsten!!!!
Stefan (20.08.03): Ohh Nein, die haben Kenny getötet, die Schweine!!!!!! Die Sterbeszenen aus diesem Film erinnern an einen kleinen jungen aus einer amerikanischen Zeichentrichserie. Daumen nach unten!
MrTurtle (17.08.01): Sorry, kann nich drüber lachen, wie die Braut vom Bus überfahren wird.....bin eher Heinis meinung, der Film erinnert eher an "Was passiert, wenn ick in einem Tom-und-Jerry-Cartoon lande?" Nur die Absturzszene des Flugzeuges war ein Schocker, sonst nur unsinn hoch 5! Daher 3 von 10 Unfällen im Haushalt von mir!
Martin: Richtig cooler Film, endlich mal wieder was mit anständigen "Schockerszenen". Das Mädel neben hat fast die ganze Zeit unterm Sitz gehockt, oder sich die Augen zugehalten...
Dirk Jung: Netter Film, schön zum Biertrinken und Entspannen. Und man konnte doch gut mitraten, wann die Blondine stirbt (habe dabei leider verloren!)... so 6 Punkte wäre mir der so wert, mehr muss echt nicht sein. P. S.: Schöne Grüße aus Frankfurt!
Jo Schaefers: Gratulation, ein Review, der in etwa so sinnfrei ist wie der zugrundeliegende Film. So langsam frage ich mich, was aus paderkino.de geworden ist. Frueher eine stets zuverlaessige Quellen mit tollen und nachvollziehbaren Reviews. Heute leider nur noch ein schwacher Schatten der alten Tagen. Besonders auffallend leider die "Kritiken" von Erik Wasser, die meistens nicht einmal die Bits und Bytes wert sind, die fuer die Darstellung der Seiten bemueht werden. 12 von 10 Punkten fuer eine wirklich jaemmerliche Genrezusammenfassung ohne neue Ideen. Hintergrundstory? Motive? Wozu, scheinbar nicht mehr noetig. Nennt man das Produktionsoekonomie? Ich nenne es Schwachsinn. Da ist es auch egal, ob der Film solide und sauber produziert ist (Was ich uerbrigens schlichtweg von einem Kinofilm erwarte). Der einzige Reiz fuer den Zuschauer liegt vielleicht noch in der Vorfreude auf die Meuchelung des naechsten Opfers. Andere nennen sowas Perversion. In diesem Sinne: -2 von 10 fehlenden Motiven (ein Drehbuch bzw, eine Kinokritik zu schreiben/einen derartigen Film zu produzieren/whatever)
Heini: Ein leider richtig schlechter Film. Vollgepackt mit durchschaubaren Elementen. Eigentlich wollte ich nach 45 Min. gehen; bin dann aber doch geblieben, weil angeblich das Ende so toll sein sollte. Schade um die Zeit!
Doris: Dieser Film war von der ersten Minute an so spannend, dass man gar nicht wegschauen konnte. Die Schockeffekte waren einzigartig und auf Witz wurde auch nicht verzichtet. Ich gebe dem Film 10 Punkte, da ich der Meinung bin, dass dieser Film im Gegensatz zu SCREAM etc. auch eine Handlung hat und nicht nur ein reines Gemetzel ist.
Octoate: Nettes Filmchen, mit Schockeffekten wird nicht gegeizt und man bleibt in einem gespannten Zustand. Ansonsten fand ich viele Szenen recht 'lustig'. Insgesamt ein netter Film, der durchaus seine 7 bis 8 Punkte verdient, allerdings hat er 12 (!) Punkte auf keinen Fall verdient, da gibt es andere Filme, die viel besser waren (z.B. Fight Club...)!!!
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