Instinkt

Thriller, USA 1999, 126 Minuten, ab 12
Originaltitel: Instinct; Deutschlandstart: 15.07.99 (Buena Vista); Regie: Jon Turteltaub; Produktion: Michael Taylor, Barbara Boyle, Wolfgang Petersen; Drehbuch: Gerald DiPego nach Ishmael von Daniel Quinn; Musik: Danny Elfman; Kamera: Philippe Rousselot; Spezialeffekte: Stan Winston; Ausstattung: Garreth Stover; Schnitt: Richard Francis-Bruce; Kostüme: Jill Ohanneson

mit Anthony Hopkins (Dr. Ethan Powell), Cuba Gooding jr. (Theo Caulder), Donald Sutherland (Ben Hillard), Maura Tierney (Lyn Powell), George Dzundza (Dr. John Murray), John Ashton (Wärter Dacks)

Internet Movie Database (us)
Offizielle Homepage (Buena Vista de)


Plot: Der Anthropologe Dr. Ethan Powell (Anthony Hopkins) kehrt von der Beobachtungstour einer Gruppe von Gorillas nicht mehr zurück. Als man ihn endlich wiederfindet bringt er zwei der Ranger um und verletzt einige schwer. Da er nicht spricht und sich auch sonst sehr merkwürdig verhält muss im Rahmen der Auslieferung geprüft werden, ob er zurechnungsfähig ist.
Der Psychologe Dr. Theo Caulder (Cuba Gooding jr.) sieht in der Begutachtung seine Chance für einen Quantensprung in seiner wissenschaftlichen Kariere und übernimmt den Fall. Dummerweise muss er seine Untersuchung im Hochsicherheitstrakt für Psychopathen eines heruntergekommenen Gefängnisses durchführen, was zu verschiedenen Problemen führt.
Langsam dringt Theo Calder in die Psyche von Ethan Powell ein und verändert seine Denkweise. Er riskiert einiges um Ethan Powell die Psychatrie zu ersparen und versucht ihn wieder mit seiner Familie zusammenzubringen. Leider legen ihm Ethan Powell und das Gefängnis einige Steine in den Weg.

Kritik: Am Anfang des Films erinnert Anthony Hopkins mal wieder an Dr. Hannibal Lecter: Ein intelligenter, ruhiger Mann, der plötzlich konzentriert aggressive Handlungen ausführt, wenn sein Gegenüber bestimmte Grenzen überschreitet.
Doch diesmal sind Ursache und Situation anders: Der Psychologe ist nicht ganz so pfiffig, aber ähnlich unbeholfen und ehrgeizig. Die meschlichen Abgründe dieses Films sind im Vergleich zu Das Schweigen der Lämmer flach und durchschaubar. Die ökologische und menschliche Botschaft ist sehr direkt und teilweise etwas penetrant.
Der Spannungsbogen verlaeuft wie eine Brandung: Sie rauscht an, schlägt auf den Strand und läuft sich tot. Und man weiß genau bis wohin das Wasser kommt.

Fazit: Trotzdem gut gemacht und Anthony Hopkins überzeugt als Dr. Ethan Powell. 5 von 10 traurigen Gorilla-Knopfaugen

eva & tom
15.07.99

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409 Stimmen
Schnitt: 5
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Sarah (28.02.04): Absolut genialer Film, der einen äußerst tiefsinnigen Hintergrund hat und dem ich jedem, der sich für weltgeschichte und Bildung interesiert, nur empfehlen kann. Mit Lecter-Remake und Godzilla hat dieser Film eindeutig NICHTS zu tun!
Carmen: Ich schließe mich der Meinung dieser zehn Menschen an! Netter Versuch, den Hannibal Lecter auferstehen zu lassen, aber leider mißlingt es. Der Regisseur hätte sich im Vorfeld entscheiden sollen, ob er "Gorillas im Nebel-Teil 2" oder aber das Schweigen der Lämmer brechen will. Vorschlag zur Titelumbenennung: "Das Schweigen der Gorillas im Nebel". Carmen
Michael: Der Film war der totalle reinfall! Ich würde keinem raten da reinzugehen!!!
Bela: Netter Vergleich, das mit dem Wasser... :-)
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