Die Welt ist nicht genug

Action, UK 1999, 125 Minuten, ab 12
Originaltitel: The World Is Not Enough; Deutschlandstart: 09.12.99 (UIP); Regie: Michael Apted; Produktion: Michael G. Wilson, Barbara Broccoli (Eon Productions); Drehbuch: Neil Purvis, Robert Wade, Bruce Feirstein; Musik: David Arnold; Kamera: Adrian Biddle; Spezialeffekte: Chris Corbould; Ausstattung: Peter Lamont; Schnitt: Jim Clark; Kostüme: Lindy Hemming

mit Pierce Brosnan (James Bond 007), Sophie Marceau (Elektra King), Denise Richards (Dr. Christmas Jones), Robert Carlyle (Renard), Robbie Coltrane (Valentin Zukovsky), Judi Dench (M), Desond Llewelyn (Q), John Cleese (Assistent von Q), Samantha Bond (Miss Moneypenny), David Calder (Sir Robert King), Michael Kitchen (Tanner), Colin Salmon (Robinson)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (UIP de)


Plot: Der Multimillionär Sir Robert King kommt bei einem Attentat im Hauptquartier des MI 6 ums Leben. James Bond (Pierce Brosnan) vermutet, dass der Terrorist Renard (Robert Carlyle) dahintersteckt. Dieser war vor einiger Zeit in eine missglückte Entführung von Kings Tochter Elektra (Sophie Marceau) verwickelt. Deshalb nimmt Bond an, das Renard sich an der Familie King rächen will.
Bond erhält den Auftrag, Elektra zu beschützen. Gleichzeitig sucht Bond nach Hinweisen über Renard. Schnell stellt sich heraus, dass nicht nur Renard es auf Elektra abgesehen hat. Elektra, die die Firma ihres Vaters übernommen hat, betreut den Bau einer gigantischen Ölpipeline, die den Westen mit Öl versorgen soll. Aber nicht nur die Bevölkerung, auch die anderen Ölgesellschaften sind gegen den Bau der Pipeline.
Derweil führt Renards Spur 007 in einen stillgelegten Raketensilo, in dem die Techniker noch mit der Abrüstung und Entschärfung der Atomraketen beschäftigt sind. Renard stiehlt einen nuklearen Sprengsatz den er gegen die Pipeline einsetzen will.
M (Judi Dench), die selbst an Bonds Stelle bei Elektra getreten ist, gerät in eine Falle und wird von Renard festgehalten. Bond und Dr. Jones (Denise Richards), eine Atomphysikerin, die im bei der Suche nach dem radioktiven Material helfen soll, heften sich an Renards Fersen. Aber ihnen läuft die Zeit davon.

Kritik: Der Film ist von der ersten Minute an spannend und kann dies auch bis zum Ende aufrechterhalten. Der neue James Bond enthält einige sehr gelungene Stunts. Die Schnitte sind gut gesetzt und der Sound verstärkt die Stimmung des Films enorm ohne aufdringlich zu wirken. Die Handlung ist gut in Szene gesetzt, die Special-Effects sind dezent aber gut, und unterstützen die Handlung ohne sie zu überlagern. Dieser Bond ist noch eine Spur überzogener, noch ein bisschen erotischer und noch charmanter.
Michael Apted hat den Stil der alten Bond-Filme beibehalten, was sehr positiv zu bemerken ist. Die Welt ist nicht genug unterscheidet sich von den Vorgängern durch viele Detailverbesserungen (Moderne Ausrüstung in den Büros, noch mehr gute Sprüche).
Im Film findet man viele Elemente, die schon einmal in ähnlicher Form in anderen Bond-Filmen aufgetaucht sind. Damit schließt Michael Apted den Bond-Zyklus für dieses Jahrtausend ab.
Die Darsteller sind gut aufeinander abgestimmt. Alle wichtigen Rollen sind mit guten Schauspielern besetzt, vor allem der Bösewicht und das neue Bondgirl zeigen sehr gute Leistungen. Pierce Brosnan ist als Bond wie immer überzeugend. Sophie Marceau ist nicht ganz so stark, präsentiert sich aber dennoch gut. Ebenfalls interessant ist der Q- Nachfolger R (John Cleese). Es ist trotzdem schade das Desmond Llewelyn aufhört.
Dieser Film ist ein Muß für alle Bond-Fans und alle die gute Unterhaltung mögen.

Fazit: Die Welt ist nicht genug ist einer der besten Bond-Filme überhaupt, möglicherweise sogar der beste. 9 von 10 heißen Christmas.

Michael Kröger
09.12.99

BILD Dir Deine Meinung!
Du kannst auf der abgebildeten Skala von 1-10 eine Wertung für diesen Film abgeben. Dabei steht 1 für extrem schlecht und 10 für extrem gut.
Bitte bedenke, dass 1 und 10 Extremnoten sind, die nur im äußersten Notfall vergeben werden sollten...

Schlechtester Film aller Zeiten22%
Mieserabel7%
Schwach18%
Hatte leichte Schwächen3%
Naja geht so3%
War okay7%
Gut3%
Sehr gut11%
Absolut hervorragend14%
Bester Film aller Zeiten7%

27 Stimmen
Schnitt: 4.9
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
MrTurtle (18.08.01): N Bond Film wie jeder andere......vorhersehbar, aber Zeitlich unterhaltsam. Natürlich wird "Goldfinger" nie mehr übertroffen werden, und ick hoffe, es war einer der letzten Bond filme.....5 von 10 Nicht-Tödlichen Kopfschüssen
Yvonne: Für nen Bond-Film war er ja nicht schlecht,aber der beste Bond überhaupt - neee! Da lob ich mir doch immer noch Goldfinger! oft kopiert - nie erreicht - Sean Connery war der beste Bond. Aber Pierce Brosnan tritt so langsam in seine Fussstapfen, was mehr ist, als man von den anderen Bonds sagen kann.
sir: ich finde die welt ist nicht genug ist einer der besten bond filme die ich gesehen habe.er hat auch mehr den stil der alten,die mir auch sehr gut gefallen!ich finde die 12 mark eintritt haben sich auf jeden fall gelohnt
Octoate: Naja, es war ein typischer Bond Film, allerdings war ueberhaupt nichts neues mit dabei! Irgendwie kannte man fast jede Szene schon aus einem anderen Film und deshalb war er meiner Meinung nach nicht besonders interessant. Von mir gab's deshalb nur 6 von 10 Sylvesterknallern.
MRA: Eigentlich stand "James Bond" drauf, und das war auch drinnen. Dennoch ist mir eher negativ als positiv die peinliche Art und Weise aufgefallen, mit der man entgegen den Regeln des Genres den Charakteren Persoenlichkeit verleihen wollte: Anzeichen von Gefuehlen, Gewissen und echter, menschlicher Tiefe. DAs ganze passt IHMO ueberhauptnicht zu einem laufenden Klischee wie es 007 und seine Gegenspieler nunmal sind (und was auch gut so ist). Fuer mich war es deswegen einer der schlechteren Bonds.
Michael Kröger: Hallo Frank, sicher ähneln sich die Filme. Aber kennst du irgendeinen anderen Film der 18 erfolgreiche! Sequels hatte? Und auch wenn das Grundgerüst gleich ist so hat doch jeder Film seinen eigenen Charme.
Bela B: Tatsaechlich, ein feiner Film. 2 Stunden gute Unterhaltung, und diese Atom-Wissenschaftlerin... *lechz*
Name:
Email (freiwillig):
Kommentar:
Sicherheitscode:
Code Eingabe:
Fühl dich frei, hier deine eigene, persönliche Meinung zu schreiben. Allerdings behalten wir uns vor, Beiträge zu entfernen, in denen andere User oder die Kritiker beleidigt werden. Wir bevorzugen neue Rechtschreibung mit Groß/Kleinschreibung. ;-)
Für die bessere Lesbarkeit sind die HTML-Tags <b> <i> <a> und <br> erlaubt.

© Augenblick! 1999