Nix zu verlieren


Komödie, USA 1997, 98 min, ab 12
Originaltitel: Nothing To Lose, Regie: Steve Oedekerk
mit Martin Lawrence (T. Paul), Tim Robbins (Nick Beam), John C. McGinley (Rig), Giancarlo Esposito (Charlie), Michael McKean (Philip Borrow), Susan Barnes (Dolores)
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Zum Inhalt: Nick Beam hat eigentlich alles, was man so braucht. Er hat eine gutaussehende Ehefrau, einen gutbezahlten interessanten Job, einen Chef, der relativ umgänglich ist und ein schönes Haus mit teurem Auto. Er ist ein glücklicher Mann.
An diesem Tag aber kommt er mit einem Blumenstrauß bewaffnet überraschend früher nach Haus. Er hört merkwürdige Geräusche aus dem Schlafzimmer und schleicht sich nach oben, schaut durch einen Türspalt und sieht seine Frau mit einem anderen Mann in voller Aktion. Benommen taumelt er wieder in die Küche und findet dort die Manschettenknöpfe seines Chefs. Jetzt wird ihm klar: Sein Boss vögelt seine Frau!
Wie in Trance steigt er in seinen Wagen und fährt einfach los. Nach zielloser Fahrt quer durch die nicht so schönen Teile von L.A. steigt an einer Ampel plötzlich ein Schwarzer mit einer Knarre in seinen Wagen: Carnapping. Doch da hat sich der Ganove T. Paul leider den falschen Tag für den falschen Wagen ausgesucht. Nick rast wie ein Lebensmüder los.
Nach stundenlanger Amokfahrt durch die Wüste geht ihnen der Sprit aus. An der nächsten Tanke versuchen sie nun ohne Geld Sprit zu bekommen. Aber natürlich findet das sich anschließende Disaster aus Polizeiverfolgung, Highwaykillern, abgeschlagenen Genitalien, geilen Blumenverkäuferinnen und brennenden Schuhen noch ein glückliches Ende.
Kritik!? Ich gebe gerne zu, daß ich mit Komödien - speziell natürlich mit denen aus deutschen Landen - ein Problem habe: Ich finde sie einfach nicht witzig. Nix zu verlieren bietet aber perfekt getimte Gags, die sogar mehrfach zu Szenenapplaus führten. Die gute Musikuntermalung - vielleicht etwas zu hittauglich - und die guten Schauspieler runden das Bild ab. Einige Szenen des Filmes sind einfach genial: Wenn Nick mit brennenden Schuhen zu Scatman John einen Steptanz hinlegt oder Nick und T. Paul hinter Tischen liegend über eine Stunde der Performance eines leicht durchgeknallten Wachmanns zuschauen müssen, rollt man sich fast vor Lachen über den Boden. Nebenbei wird sogar noch eine dezente Sozialkritik eingebunden, obwohl die Auflösung etwas zu einfach ist.

Fazit: Ein toller Spass! 8 von 10 Schuhbränden

Olaf Scheel
05.01.98

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