Prometheus - Dunkle Zeichen
Science-Fiction/Horror, USA 2012, 124 Minuten, ab 16, Prädikat: Wertvoll
Originaltitel: Prometheus; Deutschlandstart: 09.08.2012 (Twentieth Century Fox); Regie: Ridley Scott; Produktion: Ridley Scott, Tony Scott u.a.; Drehbuch: Damon Lindelof, Jon Spaihts, Ridley Scott ; Kamera: Dariusz Wolski; Schnitt: Pietro Scalia; Musik: Marc Streitenfeld

mit Noomi Rapace (Elizabeth Shaw), Logan Marshall-Green (Charlie Holloway), Michael Fassbender (David), Charlize Theron (Meredith Vickers), Idris Elba (Janek), Guy Pearce (Peter Weyland), Sean Harris (Fifield), Rafe Spall (Millburn), Emun Elliott (Chance), Benedict Wong (Ravel), Kate Dickie (Ford), Patrick Wilson (Shaws Vater), Lucy Hutchinson (junge Shaw) u.a.

Filmplakat
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Die Prometheus landet auf LV-223.
Die Crew findet Hinweise auf außerirdisches Leben. Meredith hat Ziele, von denen die anderen nichts wissen. Der Androide David erkennt das Reiseziel der Außerirdischen.

Weil ich mich entschieden habe, daran zu glauben. - Elizabeth Shaw auf die Frage, wieso sie glaubt, dass sie auf LV-223 den Schöpfer der Menschheit trifft.

Plot: Die beiden Forscher Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) entdecken in den Überresten vieler längst untergegangener Zivilisationen ähnliche Wandmalereien, die alle dasselbe zeigen: das Abbild eines Sternensystems, das zur Zeit seiner Entstehung noch gar nicht von der Erde aus zu sehen war. Die beiden Wissenschaftler vermuten, dass sich mit diesem Fund die Frage nach dem Ursprung der Menschheit klären könnte. In der Hoffnung, schon bald ihrem leibhaftigen Schöpfer gegenübertreten zu können, überzeugen Shaw und Holloway den mächtigen Weyland-Konzern davon, eine Expedition in eben jenes Sternensystem zu finanzieren. Nach rund zweijähriger Flugzeit landen sie schließlich auf den Mond LV-223. Dort entdecken die Forscher eine offenbar leer stehende Basis, in der lediglich die Überreste einer unbekannten Spezies zurückgeblieben sind. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich die eigentlich friedliche Expedition zu einem Kampf ums Überleben entwickelt.

Kritik: Als bekannt wurde, dass Ridley Scott ein Prequel zu seinem Science-Fiction-Meisterwerk Alien aus dem Jahre 1979 plant, schlug das Herz vieler Fans höher. Schon bald gab der Filmemacher aber bekannt, dass Prometheus sich während der Entstehungsphase zu etwas Eigenständigem entwickelt hätte und nur noch am Rande mit der Alien-Mythologie zu tun habe. Handelte es sich dabei nur um Understatement, um allzu große Erwartungen zu bremsen, eine Werbestrategie oder tatsächlich um die Wahrheit? Würde man im Film etwa gar keines der berühmten Giger-Monster zu sehen bekommen?
Viele Fragen standen im Raum, die auf der einen Seite die Neugierde ins Unermessliche steigen ließen, auf der anderen Seite für wilde Spekulationen sorgten und bereits erste enttäuschte Stimmen aus den Fan-Kreisen zur Folge hatten. Um es vielleicht zunächst kurz auf den Punkt zu bringen: Prometheus ist ganz eindeutig ein Prequel, dass zwar sicherlich viele neue und eigenständige Ideen entwickelt, sich dabei aber doch stark am eigentlichen Ursprung orientiert. So wird nun endlich erklärt, was es mit dem sogenannten Spacejokey auf sich hat - jener außerirdische Lebensform, die Ellen Ripley alias Sigourney Weaver einst auf dem scheinbar verlassenen Planeten LV-426 fand und in dessen Raumschiff sich der vermeintliche Ursprung der Alien-Saga befand.
Über weite Strecken fühlt sich Prometheus sogar wie eine Art Remake an. Angefangen mit den Eröffnungstiteln, über die vermeintliche Expedition auf einen unbekannten Planeten bis hin zum furiosen Finale wirken viele Story-Elemente wie eine Neuauflage von Scotts erstem Alien-Abenteuer.
Kommen die Fans der alten Filme und des Genres nun also auf ihre Kosten? Im Großen und Ganzen ja.

Prometheus
ist ein technisch einwandfreier und auch größtenteils spannender Science-Fiction-Film, der nicht nur eine Brücke zu den späteren (bzw. früheren) Alien-Streifen schlägt, sondern auch zahlreiche neue Aspekte und Rätsel in den Raum wirft. So stellen sich unter anderem Fragen nach dem Ursprung der Menschheit, dem Glauben und der Rolle der Wissenschaft. Zudem ist Prometheus eine optische Augenweide.
Wunderschöne Landschaftsaufnahmen, ein beeindruckend stimmiges Produktionsdesign und gelungene 3D-Effekte sorgen für eine schaurig-schöne Atmosphäre, die seinen Vorgängern in Nichts nachsteht, sondern diese sogar um Längen toppt. Dies ist zwar angesichts der viel höheren finanziellen Mittel (Budget: 130 Millionen Dollar) und der inzwischen weit fortgeschrittenen Technik kein Wunder, aber auch sicherlich keine Selbstverständlichkeit.
Die Darsteller, allen voran sicherlich Noomi Rapace, liefern eine ansehnliche schauspielerische Leistung ab und tragen den Film über weite Strecken allein. Dies hört sich alles doch recht vielversprechend an.

Doch leider hat Prometheus auch seine Schattenseiten. Diese beginnen mit dem bereits angesprochenen Prequel-Remake-Neuerfindung-Dilemma. Scott versucht den Stil seines Filmes aus dem Jahre 1997 so krampfhaft zu imitieren, dass er eigentlich viel zu wenig Eigenständiges entwickelt. Zwar erweitert er den Kanonen um einige Ideen und wirft neue Fragen auf. Diese bleiben aber letztendlich fast alle unbeantwortet und wirken daher eher wie Stückwerk als wie durchdachte Handlungsmuster. Kurzum: es passiert zu wenig Neues als dass es einen vom Hocker hauen könnte. Bereits der letzte veröffentlichte Trailer erzählt eigentlich die ganze Geschichte des Films innerhalb von zwei Minuten. Wer diesen aufmerksam angesehen hat, kennt den Großteil von Prometheus bereits im Vorfeld.
Leider fehlt es Scotts Film auch an interessanten Charakterentwicklungen. Sämtliche Akteure bewegen sich als Stereotypen über die gesamten 124 Minuten. Dazu kommt, dass beispielsweise die Figur von Charlize Theron für die Handlung völlig irrelevant ist und scheinbar nur dabei ist, um die allseits bekannte Storyline um die gewissenlose Politik der bösen Unternehmen aus den anderen Alien-Filmen wieder aufzugreifen. Und tatsächlich darf auch hier Weyland-Industries wieder die Rolle der hinterhältigen Kapitalisten einnehmen, deren einziges Interesse das Verfolgen eigener Ziele ist. Da hatte Alien vs. Predator aus dem Jahre 2004 doch einen erfrischenderen Ansatz geliefert.
Auch der Androide David (gut gespielt von Michael Fassbender) kann wenig überzeugen. Teilweise wirkt er viel zu menschlich, nur um dann doch wieder fast aufgesetzt mechanisch dargestellt zu werden. Allgemein bricht seine "Charakterisierung" völlig mit dem Stil der bekannten Androiden aus der Alien-Reihe (die ja eigentlich sogar weiter entwickelte Modelle darstellen). Die von Noomi Rapace dargestellte Figur der Elizabeth Shaw wird mit aller Mühe zur Ripley-ähnlichen Heldenfigur stilisiert ohne dabei auch nur ansatzweise über die Präsenz einer Sigourney Weaver zu verfügen. Rapace kann man das sicherlich nicht anlasten, denn sie spielt ihren Part durchaus überzeugend. Vielmehr ist es ihre eindimensionale Rolle.
Zu guter Letzt hat Prometheus auch noch einige markante Logiklöcher (so sind unter anderem die Spacejokeys hier deutlich kleiner als in Alien) und stellt die Glaubwürdigkeit seines Publikums manchmal etwas zu sehr auf die Probe (als Beispiel sei hier das völlig misslungene Make-up von Guy Pearce genannt, der tatsächlich nur aussieht wie ein Typ mit zenterweise Plastik im Gesicht anstatt wie ein alter Mann). Das ist schade und unnötig angesichts der wunderbaren optischen Schauwerte und der eigentlich cleveren Ausgangsstory.
In den USA hat der Film bereits genügend Geld eingespielt, um mit eine Fortsetzung planen zu können. Dass diese vom Studio bereits im Vorfeld einkalkuliert war, wird durch das bewusst offen gelassene Ende deutlich. Es bleibt also zu hoffen, dass uns im Jahr 2015 (dann ist Prometheus 2 momentan vorgesehen) ein Sequel zum Prequel erwartet, bei dem man aus den Fehlern des Vorgängers gelernt hat und noch eine Fragen mehr beantwortet.

Fazit: Prometheus ist alles das, was er im Vorfeld zu sein versprach: ein Prequel, eine Brücke zur bekannten Alien-Mytologie und auch ein eigenständiger Film. In einigen Momenten kommt man nicht umhin, ihn ansatzweise sogar als Remake anzusehen. (Kenner werden das ein oder andere Deja-vu-Erlebnis haben.) Ein wunderbar stimmiges Set-Design, spektakuläre Landschaftsaufnahmen und gute Spezialeffekte (inklusive eines durchaus sehenswerten 3D-Effekts) lassen die Herzen der Science-Fiction-Fans höher schlagen. Es werden einige im Raum stehende Fragen geklärt (Spacejokey), aber auch viele neue aufgeworfen. Leider krankt der Film vor allem im Bereich des Charakteraufbaus, aber auch teilweise in der Logik. Vieles wirkt verkrampft und aufgesetzt. Was bleibt ist ein ansehnlicher Science-Fiction-Film für Erwachsene, der es schafft, auch ohne Geballere und Effektschlachten über weite Strecken zu fesseln, aber dennoch viel Luft nach oben hat. 7 von 10 Gefäßen mit schwarzer Glibber-Flüssigkeit.

Danilo Michalski
12.08.2012

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Bester Film aller Zeiten10%

102 Stimmen
Schnitt: 5.1
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch

Leser-Kommentare:
TeOdS (21.09.12): Big things have small beginnings .... thats right! Das hätte man so schön aufbauen können... vor allem wenn sich das ganze wirklich auf dem Planeten von ALIEN 1 abgespielt "hätte". (Alien Spielt auf LV-426 - Prometheus auf LV-233) Warum fliegen die 3 Jahre und lassen sich erst sprichwörtlich 5 Minuten vor der Ankunft aufklären wohin sie fliegen? Das ist dumm! Warum interessiert sich keine Sau für die Aliens wenn sie dann davon erfahren? Wieviele Doktortitel hat die Schnalle? 80? Die sieht aus wie 16! Ist sie jetzt Archäologin oder Anthropologin oder Biowissenschaftler oder Pathologin oder ... Warum frisst es den ersten von Ihnen, stürzt den anderen in den Selbstmord und den dritten macht es zu einem verdammten Mutantenzombie? Und warum ist dem Alien der verdammte Kopf weggeflogen? Der sollte sich wenn doch auflösen. Warum macht es alles andere zu Facehuggern? Warum ist der Facef*cker 6 Meter groß? Warum heben die ihre Hände vor dem Aufbrall? Achterbahn? Gabs dazu eine Anspielung? Kam so überraschend. Warum verläuft sich ausgerechnet der Typ in den verdammten Tunneln der das gesamte verdammte Gebiet kartografiert? Man sollte doch annehmen das er was dabei hat das ihm erlaubt den Plan dann zu lesen! Scheinbar nicht. Halt! Doch! Ein paar Szenen später hat der Biologe doch eine Ahnung wo sie sind und KANN DEM CAPTAIN SOGAR SEINE POSITION DURCHGEBEN! Wo wir gerade dabei sind: Warum fragt der Captain die Außencrew wo die anderen beiden sind wenn er es doch auf dem Plan sehen kann? Vielleicht sind sie ja nicht markiert oder sowas.. Halt! Doch! Es sind die verdammten goldenen Sterne die hell aufleuchten um so etwas zu vermeiden! Wo wir gerade bei dem lustigen Trio sind... Vor dem Biologen liegt die Leiche eines verdammten Alien und das einzige was ihm einfällt ist ZURÜCK AUFS SCHIFF ZU GEHEN?! Meine Fresse, wo finden die solche Wissenschaftler?! Da liegt ein verdammtes Alien! EIN ALIEN! Eine andere humanoide Spezies! Wäre ich ein Biologe würde ich im Dreieck springen und man könnte mich dort keine 10 cm Weg bekommen! Und warum ignoriert er in der nächsten Szenen jede Anwandlung gesunden Menschenverstandes und versucht mit der außerirdischen Cobra zu flirten? Tipp! Wenn es versucht nach dir zu schnappen ist es selten dein Freund! Warum sind Geologen eigentlich immer verrückt oder wirken zumindest irre? Wo wir gerade bei Naturwissenschaften sind... Der Riesenfacehugger kommt als Oktopus zur Welt, wächst so allmächtig schnell und wird zu einem tollen Wonneproppen weil? Niemand kommt auf die Idee das Vieh in dem Zimmer zu töten oder aufzuräumen nachdem die Frau es dort hat "abtreiben" lassen? Überhaupt wie kommt die Mischung zustande? Zeug das DNA auffrisst/Zombies kreiert + Wurm = größeren Wurm. Okay. Zeug das DNA auffrisst/Zombies kreiert in Mann + unfruchtbare Frau (sehr mies erwähnt übrigens) + sehr viel Kälte = DAS AHA. Ja, ne is klar. Nich? :hae: Und DAS + Jockey = Alien...Ähm.. Ja... Warum nicht?! Wirklich exakt dieselbe DNA wie wir? Kein bißchen verschieden? Es waren mehrere tausend Jahre (wenn nicht Millionen Ridley Scott kann die Evolution nicht aussließen) die DNA muss sich zumindest verändert haben. Ich weiß je nach Schwerkraft und Sonneneinwirkung entwickelt sich jeder Organimus anders, daher ja die Größe aber wirklich zu 100 indentisch? Warum wollen die Typen die uns "erschaffen" haben uns jetzt zerstören? Finden die kolonisierbare Planeten, erschaffen eine Rasse drauf, warten mehrere hunderttausend bis Millionen Jahre und löschen sie dann aus um sich dort zu anzusiedeln? Warum siedeln sich nicht gelich? Nicht zu vergessen besuchen sie sie ab und an und schauen was passiert. Warum? Warum wollen sie uns einfach töten? Warum will Ridley Scott mir das nicht sagen? Warum beendet er den Film auch nicht besser? Weylands Tochter sagt auch "Könige die herrschen müssen irgendwann sterben", David sagt:"Kinder wünschen sich das ihre Eltern sterben." Das hätte man alles verwenden können um Dr. Schnalle sagen lassen zu können (Sie wollten uns auslöschen. Daher löschen wir sie vorher aus). Wir töten Gott bevor er uns tötet usw. Würde auch mehr Sinn machen als dort hin zu fliegen, zu zeigen das die Menschen leben, technologisch fortgeschritten sind und eine Bedrohung darstellen die man ausmerzen könnte... Danke Dr. Schnalle! 180 Dorktortitel aber nichts in der Birne habe. Mögest du an inneren Blutungen sterben! Sind wir nur ein Experiment? Warum starten sie nicht einfach ihr Schiff als sie sowieso von dem Planeten fliehen wollen? Scheinbar ist mit den Schiffen alles in Ordnung also warum nicht einfach wegfliegen? Warum sich einfrieren? Warum tötet er die Crew und will die Menschheit vernichten? Muss Menschheit vernichten! :cursing: Was für ein Horrortripp ist das den der Jockey da durchlebt? Der Kerl ist erstmal im Schock. Begegnet fremden Wesen, bringt alle um weil er meint in Gefahr zu sein (wirkten nicht gerade freundlich), will nach Hause aber jemand stellt versehentlich seinen Kurs um, weswegen man ihn abschießt und dann, als er vergeblich versucht rauszufinden was da überhaupt los ist, will ein Seeungeheuer mit seiner Speiseröhre Liebe machen und stirbt wahrscheinlich auf die widerlichste Weise die möglich ist. Erstickt am Geschlechtsteil eines Rießenoktopus. Das ist der König aller Scheisstage! :ugly: Warum hat das Schiff so eine Axt an Board? Ernsthaft wozu ist das Ding gut? Du kannst damit kein Holz hacken und als Waffe taugt es auch nichts... Warum also? Du hast Railguns und Flammenwerfer! Und warum will ich die Axt dennoch? Warum ziehen die alle ihre Helme ab? Die Luft ist vielleicht atembar aber das muss nicht heißen das es da keine anderweitigen Bakterien gibt an dennen du sterben kannst! Siehe alle die gestorben sind! An Bakterien! Warum ist Weylands Tochter da? Warum ist Weyland da? Glaubt er wirklich das eine alte Rasse die das alles ermöglich hat ihn retten will? Warum sollte sie? Wenn sie das Geheimnis zur Unsterblichkeit hat, warum haben sie uns diese dann nicht vor Jahrtausenden gegeben? Würde er sie jemandem geben? Nein! Warum hat er nicht einfach gesagt was seine wahren Absichten sind? Er finanziert den ganzen Mist. Was hätten die sagen sollen? Nein?! Machst du Witze? So fanatisch wie die waren? Warum kann keiner dem verdammten Roboter sagen das er aufhören soll Knöpfe zu drücken?! Nehmt den Fassbender mal an die Leine der fassta lles an! "Nicht anfassen!" "Okay!" *Hier darf ich es nicht anfassen, also nehme ich es mit und fasse es daheim an* Warum hat David den Ehemann von Dr. Schnalle infiziert? Weil er grad da war? Weil er ihn nicht mochte? Weil er es aus einem Satz eine Einladung dazu herausgehört hat die garantiert nicht so zu verstehen war? "Ich würde alles tun!" Übersetzt:"Bitte infiziere mich mit einer Bakterie die mich von innen auffrisst und oder vielleicht zum Superzombie macht. Das Leben ist eh scheisse." Was lernt man daraus? Sei nett zu den Robotern! Ehrlich, jetzt! Sei verdammt nochmal nett! :ugly: Was ist der Sinn dieses Rettungsboots? Du kannst 2 Jahre lang überleben. Genug Zeit um: A) zu verhungern bevor du daheim ankommst. Ich weiß es ist selbst versorgend aber ehrlich... Zwei Jahre? b) verrückt zu werden bevor du daheim ankommst. c) Auf dem Planeten landen. Um Hilfe rufen (was mindestens ein Jahr dauert, je nach Technik) und 2 Jahre zu warten bis jemand kommt? Es waren 17 Leute an Board... Scheinbar aber kein Chirurg. Nein, mann muss in das Schlachthaus, welches aussließlich für Männer konzepiert ist, da es so wahrscheinlich ist das eine FRAU in ihren Privatgemächern das braucht. Bzw. Old Weyland einen Eingriff überlebt.
Olaf (02.09.12): @Benjamin: Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich mag SF und auch Alien-Filme. - Aber "Prometheus" war in meinen Augen nichts... oder zumindest nicht viel.
Benjamin (31.08.12): Es kommen ja noch 2 teile die dann an die alten alien teile anknüpfen. das nach dem ersten teil noch nix wirklich zusammen hängt sollte klar sein. wer auf sci fi steht unbedingt gucken. wer sich länger mit den thema alien auseinandersetzt, gesetzt hat auch gucken. rest ist geschmackssache und da mach ich keinen vorwürfe wenn er ihn nicht mochte.
Nikolas (23.08.12): Ich kann Danilos Kritik in vielen Punkten zustimmen, würde aber den Film noch härter kritisieren: Batman Begins und Star Trek waren echte Herleitungen des jeweiligen Franchises, die uns das Altbekannte ganz neu vor Augen führten. Prometheus dagegen erzählt fast nichts Neues. Die Aliens als außer Kontrolle geratene Massenvernichtungswaffe der Konstrukteure, habe ich das richtig verstanden? Okay, am Ende haben wir das Alien, aber bis dahin ist alles irgendwie alles etwas stupide und unlogisch, die OP wirkte schon etwas unfreiwillig komisch! Am Ende schöne Schauwerte mit dem Raumschiff, aber warum? Alles so vorhersehbar und eindimensional... Und dann David? Für mich ein einziges Logikloch! Also von einem Ridley Scott und dem Prequel zu seinem eigenen Franchise hätte ich mehr erwartet als einen fast nichts Neues sagenden und mit einigen Logiklöchern behafteten Zweistünder. Handwerklich toll, aber das sollte es bei 130 Mio auch sein, erzählerisch ein Ausrutscher. Da habe ich mich ja fast so geärgert wie bei Iron Sky! 5 von 10 wir sind auf einem Alienplaneten, wir brauchen weder Schutzanzüge noch Waffen
Danilo (13.08.12): Dieses Ende ist wirklich eindeutig besser. Fands genial :-)
Olaf (13.08.12): Ein YouTube-Video von how it shoud have ended bringt die Sache übrigens super auf den Punkt.
Danilo (12.08.12): @Olaf: Philosophischen Tiefgang habe ich auch nicht gesehen (steht glaube ich auch nirgendwo). Ich habe lediglich erwähnt, dass er spirituelle Fragen wie die nach Gott und dem Ursprung des Menschen in den Raum stellt. Dass dies gut gelöst wurde oder auch nur ansatzweise höhere kognitive Windungen dazu stimuliert werden kann ich auch nicht behaupten. Erzählerisch war "Prometheus" für mich auch eine Gurke ;-) Ach ja, und Idris Elba hat mir auch mit am besten gefallen. So gesehen kannst du gar nicht so einen anderen Film gesehen haben^^
Olaf (12.08.12): Leider hab ich einen anderen Film gesehen als Danilo. Die von ihm genannten positiven Punkte habe ich weitgehend nicht gesehen. Vor allem die gut spielenden Darsteller nicht und den philosophischen Tiefgang erst Recht nicht. Den fand ich sogar eher lächerlich. Woher kommen wir? Eine philosphische Debatte darüber habe ich nicht gesehen... Rapace versucht gegen Ende viel zu sehr, die Ripley zu sein, was ihr wegen der Grundanlage ihres Charakters aber leider nicht gelingt. Manche ihrer Szenen (z.B. die Bauch-Tacker-Geschichte) wirken sogar unfreiwillig komisch. Bis auf den Androiden David, der auch einige lächerliche Szenen hat, bleiben alle anderen Charaktere blass. Am Besten hat mir noch Idris Elba als Captain gefallen. Aber der spielt nur eine Nebenrolle (immerhin mit einem guten Abgang).
Insgesamt war "Prometheus" für mich eine Enttäuschung, die dem entstandenen Hype in keiner Weise rechtfertigt. Handwerklich solide, aber erzählerisch eine Wurst. 6 von 10 ach lasst uns mal alle die Helme abnehmen.

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