Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten
Abenteuer, USA 2011, 136 Minuten, ab 12
Originaltitel: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides; Deutschlandstart: 19.05.2011 (Disney); Regie: Rob Marshall; Produktion: Jerry Bruckheimer, John DeLuca u.a.; Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio; Musik: Hans Zimmer; Kamera: Dariusz Wolski; Schnitt: David Brenner, Michael Kahn, Wyatt Smith

mit Johnny Depp (Jack Sparrow), Penélope Cruz (Angelica Malon), Geoffrey Rush (Barbossa), Ian McShane (Blackbeard), Kevin McNally (Gibbs), Sam Claflin (Philip), Astrid Berges-Frisbey (Syrena), Stephen Graham (Scrum), Keith Richards (Captain Teague), Richard Griffiths (King George), Greg Ellis (Groves), Damian O'Hare (Gillette ) u.a.

Filmplakat
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Nass! Schon wieder nass! - Jack Sparrow mag kein Wasser.

Plot: Nachdem Jack Sparrow (Johnny Depp) nicht nur der Verdammnis in Davy Jones' Gefängnis entkommen und am Ende sogar den Sieg über den fliegenden Holländer und die britische Flotte erringen konnte, gibt es nun nur noch ein Ziel, dem entgegenzusegeln es sich lohnt: Die Quelle der ewigen Jugend! Doch dabei stehen ihm nicht nur sein ewiger Kontrahent Barbossa (Geoffrey Rush) und der allseits gefürchtete Pirat Blackbeart (Ian McShane) im Wege, sondern auch noch die einzige Person, die Jack jemals Paroli bieten konnte: Angelica (Penelope Cruz).

Kritik: Diese Kritik bezieht sich auf die englische Fassung!
Es mag daran liegen, dass weder Orlando Bloom noch Keira Knightley, noch die beiden lustigen Piraten Raggeti (der mit dem Holzauge) und Pintel, also quasi die halbe wichtige Besetzung der ersten drei Filme mitspielt. Oder vielleicht daran, dass Barbossa nur noch eine unwichtige Nebenrolle spielt. Oder daran, dass ein neuer Regisseur (Rob Marshall) das Ruder übernommen hat. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass es keine Story mehr gibt, die hier noch erzählt werden würde, warum Teil 4 den fremden Gezeiten leider nur noch recht müde entgegen dümpelt…
Man muss es Johnny Depp und auch Penelope Cruz lassen, sie geben sich ersichtliche Mühe! Und auch Ian McShane versucht, einen neuen guten Bösewicht abzugeben. Wobei es bei dem Versuch bleibt. Selbst Keith Richards als Jacks Vater macht da mit seinem Kurzauftritt mehr her.

Es sind aber weder die Darsteller, noch die Effekte, die hier das Problem sind, sondern viel mehr die Tatsache, dass der kommerzielle Gedanke, immer noch einen drauf setzen zu müssen, dem Fluch quasi zum Fluch wird.
Fremde Gezeiten ist bemüht und versucht, mit neuen Darstellern und Ideen aufzuwarten, doch letztlich wartet man mehr als zwei Stunden vergeblich darauf, dass der Film endlich zündet und Spaß macht, stattdessen wirken die Szenen irgendwie lustlos aneinandergereiht. Die Liebesgeschichte zwischen Will und Elisabeth ist einfach zuende erzählt, da wirkt die neue zwischen Vorzeigechrist Philip (Sam Claflin) und der unschuldigsten Meerjungfrau aller Zeiten, Syrena (Astrid Berges-Frisbey), nur noch forciert und dumm. Da macht das Techtel-Mechtel zwischen Jack und Angelica mehr Spaß!
Zu allem Überfluss bietet das Ende, wie schon beim Ende der Welt, den Cliffhanger zum nächsten Teil an. Bleibt nur zu hoffen, dass Produzent Jerry Bruckheimer irgendwann weiß, wann er aufhören sollte.

Fazit: Der Trailer machte Spaß und ließ auf eine interessante Fortsetzung hoffen. Dem Film mangelt es jedoch nicht nur an einer grundlegenden Story, sondern leider auch an zündenden Ideen, so dass man vergeblich auf den Moment wartet, in dem die fremden Gezeiten mal in Gang kämen. Da können auch Johnny Depp und Penelope Cruz gegen anspielen, wie sie wollen, gegen einen Film, der einfach nichts mehr zu erzählen hat, kommen auch sie nicht an. 4 von 10 völlig überraschend vertauschten Bechern.

Nikolas Mimkes
24.05.2011

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