Piranha 3D
Horror, USA 2010, 87 Minuten, ab 18
Originaltitel: Piranha 3D; Deutschlandstart: 14.10.2010 (Kinowelt); Regie: Alexandre Aja; Produktion: Bob Weinstein, Harvey Weinstein u.a.; Drehbuch: Pete Goldfinger, Josh Stolberg; Musik: Michael Wandmacher; Kamera: John R. Leonetti; Schnitt: Baxter

mit Richard Dreyfuss (Matt Boyd), Ving Rhames (Deputy Fallon), Elisabeth Shue (Julie Forester), Christopher Lloyd (Mr. Goodman), Eli Roth (Wet T-Shirt Ansager), Jerry O'Connell (Derrick Jones), Cody Longo (Todd Dupree), Steven R. McQueen (Jake Forester), Jessica Szohr (Kelly), Kelly Brook (Danni), Riley Steele (Crystal), Adam Scott (Novak), Ricardo Chavira (Sam), Dina Meyer (Paula), Paul Scheer (Andrew) u.a.

Filmplakat
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Offizielle Website (Kinowelt )
Trailer ()
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Danni und Crystal lassen die Hüften kreisen.
Novak Radzinsky und Sheriff Forester stellen ein Seebeben fest. Forester und ihre Helfer versuchen, die Raubfische zu vertreiben. Die Piranhas sprengen die ausgelassene Party.

Ehrlich, es ist jedes Jahr das selbes: Ich muss hier mit euch rumhängen und verpass den ganzen Spring Break Spaß. - Du meinst wohl die Spring Break Möpse. - Passt auf, ich geb euch das Geld für den Babysitter... - 60 Mäuse, und es ist geritzt! - Besser wäre es, bei den Kindern zu bleiben...

Plot: Es ist ein heißer Sommer und gefeiert wird der alljährliche Victoria Spring Break. Mit viel Alkohol, Musik und sehr viel nackter Haut. Doch in der Nacht zuvor gab es ein Unterwasserbeben, welches den Zugang zu einem Unterwassersee geöffnet hat und dort warten hungrige Piranhas auf ihr Mal. Victoria Spring Break … es ist angerichtet!

Kritik: Der Plot ist kurz - und kurz ist auch der Film, aber länger ist auch nicht nötig. Es wird in 87 Minuten so ziemlich jede Tittengröße einer Frau bunt und in 3D präsentiert, die es so gibt. Das ist okay, es ist ja ein Horrorfilm, da muss das so sein, auch wenn es Regisseur Alexandre Aja (The Hills Have Eyes, Mirrors) vielleicht doch ein bisschen übertrieben hat. ;-)
Es gibt einen schönen Kurzauftritt von Richard Dreyfuss, den Fans bekannt aus Der Weiße Hai. Christopher Lloyd (Doc Brown aus Zurück in die Zukunft) gibt den schrulligen Biologen und Eli Roth (Regisseur von Hostel) hat einen Kurzauftritt als Ansager des Miss-Wet-TShirt-Contest, die Rolle hätte meiner Meinung nach ruhig größer ausfallen können. Man sieht mal wieder Elisabeth Shue (Hollow Man), als Sheriff der Kleinstadt (gefühlte 10 Jahre schien sie der Leinwand fern zu sein) und ein Wiedersehen mit Vingh Rhames – ein Teil seines Auftritts erinnert an die Rasenmäherszene aus Braindead – sehr cool gemacht.

Aber die einprägendste Rolle ist ohne Zweifel die von Jerry O`Connell, der mit Derrick Jones einen der schmierigsten und cholerischsten Pornoregisseure der Filmgeschichte gibt, der selbst im Angesicht des Todes noch an Titten denkt – köstlich!?
Der Rest ist leider extrem einfallslos ausgefallen. Viele Unterwasseraufnahmen, die dank der 3D-Technik wirklich gut gelungen sind, Piranhas in Nahaufnahmen und nackte Haut, wohin das Auge blickt, bis hin zum großen Fressen, das den Victoria See rot färbt und ein Gemetzel im Wasser präsentiert das seinesgleichen sucht. Der Teil des Films ist richtig gut gelungen und auch schön ekelig, der Rest ist leider allzu bekannt und bis auf die Unterwasseraufnahmen hat mich die 3D-Technik jetzt auch nicht aus dem Kinosessel katapultiert. Man kann Piranha 3D als Hommage an den Weißen Hai sehen oder als Remake von Piranha oder auch einfach nur als Splatterfilm mit einem 3D dahinter.

Fazit: Piranha 3D ist kein Meilenstein des Horror-Genres. Er hat mich aber 87 Minuten lang gut unterhalten, ich habe viel gelacht (dank Mr. O´Connell), die Splattereffekte waren klasse und die nackte Weiblichkeit war auch nett anzusehen. Kann man gucken, muss man aber nicht. 6 von 10 von Piranhas abgeknabberten Beinen!

Sandra Plich
17.10.2010

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Schnitt: 5.1
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