Mord ist mein Geschäft, Liebling
Komödie, Deutschland 2009, 107 Minuten, ab 12
Originaltitel: Mord ist mein Geschäft, Liebling; Deutschlandstart: 26.02.2009 (Warner bros.); Regie: Sebastian Niemann; Produktion: Christian Becker, Klaus Dohle u.a.; Drehbuch: Dirk Ahner, Sebastian Niemann; Musik: Egon Riedel; Kamera: Gerhard Schirlo; Schnitt: Moune Barius

mit Rick Kavanian (Toni Ricardelli), Nora Tschirner (Julia Steffens), Christian Tramitz (Helmut Münchinger), Janek Rieke (Bobfried 'Bob' Kimbel), Bud Spencer (Pepe), Axel Stein (Dirk - der Hotelpage), Wolf Roth (Paolo Rossi), Franco Nero (Enrico Puzzo), Günther Kaufmann (Salvatore Marino), Ludger Pistor (Dr. Gruber), Hans-Michael Rehberg (Christopher Kimbel), Jasmin Schwiers (Lisa), Wolfgang Völz (Henry von Göttler), Claudio Caiolo (Gino), Matthias Zelic (Antonio Baldini) u.a.

Filmplakat
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Ich habe diesen Mann nicht umgebracht. Der ist praktisch von allein gestorben. Um genau zu sein: Da war Gift in seinem Drink. Nicht von mir! - Toni wird von Julia zur Rede gestellt.

Plot: Toni Ricardelli (Rick Kavanian) ist Auftragskiller in Diensten von Pepe (Bud Spencer) und mit seinem Beruf eigentlich ganz zufrieden. Wenn da nicht die Sache mit den Frauen wäre. Denn immer, wenn er beim ersten Date seinen Beruf erwähnt, laufen ihm die Frauen davon. Aber Toni besteht auf Ehrlichkeit und will seine Dates trotz der gut gemeinten Ratschläge von Pepe weiterhin nicht anlügen. Nachdem Toni seinen Job im Verlagshaus Kimbel ausgeführt und den Anwalt des berühmten Mafia-Buch-Autors Enrico Puzzo (Franco Nero) umgebracht hat, führt es ihn nach Italien, wo er den Autor selbst umbringen soll. Im gleichen Flugzeug sitzt auch die erfolglose und tollpatschige Verlagsmitarbeiterin Julia Steffens (Nora Tschirner), die Puzzo samt seines neuen Buches mit nach Deutschland nehmen möchte, um ihren Job zu retten. Doch Julia kommt zu spät bei Puzzo an; Toni hat seinen Job schon ausgeführt und Puzzo ins Jenseits befördert. Da Julia Toni noch im Hotelzimmer von Puzzo trifft und ihn für den exzentrischen Autor hält, nimmt sie Toni mit nach Deutschland, der vor hat, sich weiterhin als Puzzo auszugeben und so die 1,5 Millionen Euro für das neue Buch einzustecken und vielleicht auf dem Weg die nette Julia gleich mit. In Berlin stellt er allerdings fest, dass er selber gar keine Ahnung vom Schreiben hat, und so lässt er Pepe und dessen Kneipier den neuen Enthüllungsroman schreiben, während er seine Zeit mit Julia verbringt. Doch der fiese Mafiaboss Salvatore Marino (Günther Kaufmann) hat schon diverse Auftragskiller auf Toni losgelassen u.a. Christian Tramitz, damit es keinen weiteren Roman mehr gibt.

Kritik: Die mit Spannung erwartete neue Komödie um Kavanian und Tramitz (diesmal leider ohne Bully) hat erst Startprobleme, kommt dann aber im Verlauf des Films in Schwung und lässt das eine oder andere Mal sogar einen Lacher zu. Leider lebt der Film aber zu oft nur von einfachen Karlauern, Klischees und Slapstickeinlagen und viel zu selten von gut getimten Humor. Das ist sehr schade, denn ein gut aufgelegter Kavanian und eine bezaubernde Tschirner hätten einen wirklich guten Film ergeben können. Auch ein Bud Spencer in einer herrlichen Rolle macht Spaß. Aber leider reicht das nicht aus, um die Lachmuskeln ernsthaft zu strapazieren.
Der Plot um den Sohn des Verlagschefs, der sich gegen seinen dominanten Vater nicht durchzusetzen vermag, ist ein Nebenkriegsschauplatz, der den Film ausbremst und keine guten Lacher bringt.
Ansonsten ist Mord ist mein Geschäft, Liebling eine solide produzierte Komödie, die ihr Repertoire abspult, und sicher nach Hause bringt. Das ist nicht besonders aufregend aber effektiv und führt zu einer nicht atemberaubenden aber doch ganz netten Komödie. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass der Film des Öfteren Action-Szenen bringt, die für eine deutsche Komödie erstaunlich gut gemacht sind. In einer bekannten deutschen TV-Zeitschrift bekommt Mord ist mein Geschäft, Liebling sogar mehr Punkte für Action als für Komödie. Das ist wirklich erstaunlich und beim Zusehen abwechslungsreich.

Fazit: Netter Film, (für eine Komödie) gute Action, Popcornkino ohne große Ansprüche. 7 von 10 Handyklingeltöne.

Lars Haller
03.03.2009

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721 Stimmen
Schnitt: 5.3
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Leser-Kommentare:
Eric Draven (11.03.09): Eine wirklich gut gemachte Action-Komödie. Das "Fehlen" von Bully kommt dem Film meiner Meinung nach sehr zu Gute und macht ihm zu dem besten der 4 "Bullyparaden-Macher-Filme".
Ich stimme Lars zu, dass die Lachmuskeln nicht unter Dauereinsatz stehen, aber dennoch hat man zumindest ein stetiges Lächeln im Gesicht und auch einen Tag später muss man noch bei dem Gedanken an die ein oder andere Szene schmunzeln.
Kein Kino-Muss, aber auf DVD unbedingt ansehen.
7 von 10 Wasserbetten mit Gegenstromanlage.

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