Kurzer Prozess - Righteous Kill
Thriller, USA 2008, 100 Minuten, ab 16
Originaltitel: Righteous Kill; Deutschlandstart: 01.01.2009 (Kinowelt); Regie: Jon Avnet; Produktion: Jacob Avnet, Jon Avnet u.a.; Drehbuch: Russell Gewirtz; Musik: Ed Shearmur; Kamera: Denis Lenoir; Schnitt: Paul Hirsch

mit Robert De Niro (Turk), Al Pacino (Rooster), 50 Cent (Spider), Carla Gugino (Karen Corelli), John Leguizamo (Det. Simon Perez), Donnie Wahlberg (Det. Ted Riley), Brian Dennehy (Lieutenant Hingis), Trilby Glover (Jessica), Saidah Arrika Ekulona (Gwen Darvis), Alan Rosenberg (Stein), Sterling K. Brown (Rogers), Barry Primus (Dr. Prosky), Melissa Leo (Cheryl Brooks), Alan Blumenfeld (Martin Baum), Oleg Taktarov (Yevgeny Mugalat) u.a.

Filmplakat
Internet Movie Database ()
Offizielle Website (Kinowelt )
Trailer ()
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Turk und Rooster am Tatort des Zuhälters Rambo.
Im Visier von Turk und Rooster: Charles Randall. Die junge Anwältin Jessica soll Spider überführen. Gemeinsame Krisensitzung.

Was wissen wir über ihn, Turk? - Markus Smith, alias Spider. Drogendealer, Morde, Schutzgelder. Lauter nette Sachen. Hat in dieser ehemaligen Bank den Club 404 of Harlem eingerichtet. Wenn er uns sieht, wird er 'bestimmt' alles gestehen. - Glaubst du etwa nicht an Wunder? - Wenn du mal einen ausgeben solltest, egal wann, dann glaub ich an Wunder. - Gehen wir, ich geb einen aus. - Rooster und Turk.

Plot: Die beiden New Yorker Cops Turk (Robert DeNiro) und Rooster (Al Pacino) sind 30 Jahre im Dienst und desillusioniert und enttäuscht vom Rechtssystem. Mörder und Vergewaltiger, die sie verhaftet haben, finden immer wieder einen Weg, sich ihrer Strafe zu entziehen. Doch dann beginnt auf einmal jemand, all die bösen Buben aus dem Verkehr zu ziehen. Noch dazu wird bei jedem der Toten ein Gedicht gefunden, das dessen Sünden thematisiert.
Für die Polizei steht schon bald fest, dass der Täter bei seiner Kenntnis der Opfer und seiner Vorgehensweise aus den eigenen Reihen kommen muss und es dauert nicht lange, da gerät Hitzkopf Turk in Verdacht. Als sich die Leichen mehren, beginnt sogar seine Freundin Karen (Carla Gugino) an ihm zu zweifeln.


Kritik: 14 Jahre nach Heat vereinte Jon Avnet (Grüne Tomaten) die beiden Hollywood-Ikonen Robert DeNiro und Al Pacino wieder gemeinsam vor der Kamera. Als Gag wurden deren Persönlichkeiten von damals umgedreht: So ist diesmal DeNiro der Hitzkopf während Pacino stets die Ruhe behält. Das ist aber leider auch schon alles, was der Film an interessanten Wendungen zu bieten hat.
Die Story ist einfallslos und so vorhersehbar, dass es schon beinahe weh tut. Nachdem Avnet schon mit 88 Minuten kein wirklich spannender Film gelungen war, ist es wohl nur der Starbesetzung, allen voran DeNiro, anzurechnen, dass sich Pacino erneut auf eine Zusammenarbeit einließ.
Während Heat zu den Höhepunkten des Polizeithrillers gehört und DeNiro und Pacino auf geniale Weise gegeneinander ausspielte, ist Righteous Kill – Kurzer Prozess ein weiteres Beispiel dafür, dass eine Starbesetzung noch lange keinen guten Film ausmacht.

Fazit: Große Namen aber kein großer Film. Die filmische Wiedervereinigung der Schauspielgiganten DeNiro und Pacino ist einfallslos und vorhersehbar, selbst für Fans reicht der Genuss auf DVD. Für deren Leistung gibt es aber jeweils 2 Punkte, zusammen 4 von 10 Schießereien, gegen die nichts einzuwenden ist, solange es die richtigen trifft.

Nikolas Mimkes
15.01.2009

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