Che - Revolución
Doku / Drama, Frankreich / Spanien / USA, 2008, 132 Minuten, ab 12
Originaltitel: Che - El Argentino; Deutschlandstart: 11.06.2009 (Central); Regie: Steven Soderbergh; Produktion: Belén Atienza, Álvaro Augustín u.a.; Drehbuch: Peter Buchman nach den Memoiren Ernesto 'Che' Guevara; Musik: Alberto Iglesias; Kamera: Steven Soderbergh; Schnitt: Pablo Zumárraga

mit Julia Ormond (Lisa Howard), Benicio Del Toro (Ernesto Che Guevara), Oscar Isaac (Übersetzer), Rodrigo Santoro (Raúl Castro), María Isabel Díaz (María Antonia), Demián Bichir (Fidel Castro), Ramon Fernandez (Héctor), Yul Vazquez (Alejandro Ramírez), Jose Caro (Esteban), Pedro Adorno (Epifanío Díaz), Jsu Garcia (Jorge Sotús) u.a.

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Wir müssen hier an dieser Stelle über eine bekannte Wahrheit reden, die wir immer und vor aller Welt zugegeben haben: Exekutionen? Ja, wir haben exekutiert. ... Es gibt sie. Und es wird sie auch weiterhin geben, solange es notwendig ist. Weil unser Kampf ein Kampf auf Leben und Tod ist. - Ches Rede vor der UNO.

Plot: Am 25. November 1956 landen Fidel Castro, Ernesto „Che“ Guevara und 81 Mitstreiter der kubanischen Bewegung des 26. Juli „M-26-07“ auf Kuba, um die Truppen des kubanischen Diktators Fulgencia Batista zu bekämpfen. In den folgenden drei Jahren entwickelt sich ein Guerilla-Krieg in der Sierra Maestra, innerhalb dessen Che zum Kommandanten der Revolution aufsteigt und die Rebellen nicht zuletzt aufgrund seiner Mitwirkung immer mehr die Oberhand gewinnen. Kurz vor der entscheidenden Schlacht um die Stadt Santa Clara zur Jahreswende 1958/58 flieht Batista in die Dominikanische Republik, woraufhin Fidel Castro siegreich in Havanna einzieht und die Revolution erfolgreich vollendet.

Kritik: „Sein Gesicht kennt jeder, seine Geschichte fast niemand.“, so lautet die Tagline des Plakates von Steven Soderberghs Che Guevara-Verfilmung. Und diese Ankündigung ist auch Programm, denn wer nun eine Geschichtsstunde zur kubanischer Revolution erwartet, der ist ganz eindeutig im falschen Film: Soderbergh zeigt die Revolution beinahe nur nebenbei, ihn interessiert nicht die Schlacht, sondern der Guerilla-Kämpfer, der durch sie zu einem internationalen Symbol der Revolution wurde. Von Schießereien im Busch abgesehen fehlen somit auch fast sämtliche Kampfhandlungen bzw. Höhepunkte der Revolution, mit Ausnahme der entscheidenden Schlacht um Santa Clara im Finale.
Nach kurzen Bildern von der Überfahrt auf der „Granma“ nach Kuba folgt bereits ein Schnitt auf die Zeit danach in der Sierra Maestra; die Schlacht in der Schweinebucht interessiert an dieser Stelle nicht. Dafür konzentriert sich Soderbergh ganz darauf, Che (großartig gespielt von Benicio del Toro), seine Persönlichkeit und seine Ideale herauszuarbeiten. So hat dieser ständig mit seinem Asthma zu kämpfen und kämpft sich stellenweise mühsam durch den Dschungel. Dafür weiß er seine Ideale an die neuen Rekruten weiterzugeben und seinen Prinzipien bedingungslos treu zu bleiben. Er will nicht nur gewinnen, sondern den Menschen helfen und die Missstände bekämpfen. Neben dem Training der Soldaten richtet er auch eine Schule ein, da er grundsätzlich die Bedingung stellt, dass alle Kämpfer lesen und schreiben können müssen. Auch lässt er gnadenlos drei Guerillas hinrichten, die ihre Macht missbraucht haben.


Wem die Hintergründe der kubanischen Revolution nicht mehr so ganz präsent sind, dem sei eine kurze Auffrischung der Eckdaten empfohlen. Das hilft sicherlich, den Film besser nachvollziehen zu können, da die entscheidenden Daten eingeblendet werden. Davon abgesehen wird die lineare Handlung der Revolution auf Kuba immer wieder gebrochen durch Szenen von Ches Auftritt 1964 bei der UN in New York, stilvoll in dokumentarisch-grobkörnigem schwarz-weiß gehalten, bei der Che sich zur Anwendung von Gewalt als politisches Mittel bekannte und forderte, das kubanische Modell auch auf andere Länder zu übertragen.
Von der formalen Montage abgesehen, die mich immer wieder an Tarantino erinnert hat, gibt sich Soderbergh viel Mühe, dem Guerilla-Krieg auch filmisch gerecht zu werden. So wurde der Film „guerillahaft“ (wird tatsächlich so genannt) größtenteils in Handkameraeinstellungen mit der digital revolutionären „Red“-Kamera gedreht. Zwar gibt es auch ein paar Stativaufnahmen; Kamerafahren oder sonstige Spielereien, die man sonst aus Hollywood gewöhnt ist, fehlen aber gänzlich. Die Kamera befindet sich fast ausschließlich auf Augenhöhe der Darsteller.
Sehr gut haben mir auch der Einsatz der Musik oder der Geräuschkulisse gefallen, die besonders emotionale Momente unterlegen. Die Hassschreie und Tumulte der Bevölkerung vor der UN werden von einer düsteren Musik unterlegt, die die Atmosphäre der Situation besser veranschaulicht als eine direkte Wiedergabe. Dasselbe gilt z.B. für die Szenen, in der Che den Rekruten zuspricht, ihnen seine Moral weitergibt, ihnen Mut macht.
Benicio del Toro spielt seine Rolle großartig, dennoch muss ich gestehen, dass ich nicht ganz mit ihm bzw. der Figur warm geworden bin. Das mag aber an den vielen Schnitten, die die Gefechte ausblenden, und an der Montage liegen, die den Zuschauer immer wieder aus der Situation in eine andere Zeitebene reißt, wodurch oft verhindert wird, dass man wirklich mit dem Protagonisten mitlebt, wie das bei linear erzählten Filmen der Fall ist. Aber das mag auch sehr subjektiv sein. Sehr gut gefallen hat mir dafür Demian Bichir als Fidel Castro, der zwar nur am Rande auftaucht, dafür aber sehr gekonnt. Auch wenn seine Besetzung beim Publikum in Übersee für unfreiwillige Lacher sorgte, da Bichirs mexikanischer Akzent beinahe parodistisch wirkte. Ein Problem, mit dem die deutsche Fassung natürlich nicht zu kämpfen hat. Schön fand ich auch, dass zumindest die Amerikaner englisch gelassen wurden (es wird übersetzt), wodurch die Zweisprachigkeit des Film nicht verloren geht.

Fazit: Beeindruckender Film, der die Geschichte einer der bekanntesten Ikonen der Popkultur erzählt, von der heute für viele nur noch das Gesicht auf T-Shirts und Kaffeetassen übrig geblieben ist. Hintergrundwissen zum Leben Guevaras und der kubanischen Revolution sind ratsam, da es sich hier um ein Portrait und keine Geschichtsstunde handelt. Mit freudiger Erwartung auf Teil 2 gibt es 8 von 10 Dingen, die einen echten Revolutionär ausmachen.

Nikolas Mimkes
16.06.2009

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66 Stimmen
Schnitt: 5
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Leser-Kommentare:
branco (20.02.14): Und was man noch wissen sollte: Die groteske Umarmung Che Guevaras durch die UNESCO 22. Juli 2013 um 15:08 | Veröffentlicht in UNO | 2 Kommentare Schlagwörter: UNESCO Claudia Rosett, The Rosett Report (PJMedia), 19. Juli 2013 Mit einem unfehlbaren Instinkt dafür mörderische Strolche zu ehren hat die United Nations Educational Scientific and Cultural Organization (UNESCO) jetzt ihrem Memory of the World Register die Schriften von Kubas Ernesto „Che“ Guevara hinzugefügt. Das bedeutet, dass von Che während seiner blutigen Karriere generierte Dokumente jetzt als historische Schätze behandelt werden, die mit Hilfe der UNESCO geschützt und umsorgt werden müssen. Was kommt als Nächstes? Die Lehren von Stalin und Pol Pot? Denjenigen, die nichts von Che wissen, außer dass er eine Baskenmütze trug, Zigarren rauchte und weiterhin als Spritzer radikalen Chics auf T-Shirts und Heranwachsenden-Postern auftaucht, könnte der Schritt der UNESCO vernünftig erschienen. Doch wenn man sich damit behelligt etwas dazu in Erfahrung zu bringen, wer Che wirklich war oder was er machte, dann gerinnt dieser Eindruck rasch. In Slate schrieb Paul Berman 2004 eine exzellente Zusammenfassung von Ches Charakter und Karriere: Che war totalitär. Er schaffte nichts als Desaster. Viele der frühen Führer der kubanischen Revolution favorisierten eine demokratisch-sozialistische Richtung für das neue Kuba. Doch Che war eine tragende Säule der Hardliner der pro-sowjetischen Fraktion und seine Fraktion siegte. Che hatte den Vorsitz über die ersten Erschießungskommandos der kubanischen Revolution. Er gründete Kubas System der „Arbeitslager“ – das System, das schließlich dazu genutzt wurde Schwule, Dissidenten und AIDS-Opfer einzukerkern. Berman schrieb weiter: „Der moderne Che-Kult blendet uns nicht nur zur Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart. … Ich frage mich, ob die Leute, die aufstehen, um eine unkritische, verherrlichende Biografie von Che Guevara zu bejubeln … sich jemals auch nur einen Dreck um das unterdrückte Volk Kubas kümmern werden – je einen Finger zugunsten der kubanischen Liberalen und Dissidenten rühren werden.“ Nun, bei der UNESCO werden sie das nicht. Ches Werke wurden von Kuba und Bolivien der besonderen Aufmerksamkeit der UNESCO vorgeschlagen; um dem Register der UNESCO hinzugefügt zu werden, musste die Nominierung von der Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, befürwortet werden. Man sollte meinen, das Bokova als ehemalige bulgarische Regierungsfunktionärin in den Tagen, als Bulgarien um die Sowjetunion kreiste, sich der Schrecken hinter Ches radikalem „cool“-sein bewusst wäre. Doch Bokova scheint unter einer langjährigen Vernarrtheit in Kubas repressives Regime zu leiden. Erst letzten November schaute sie in Havanna vorbei, um Lobpreis auf Kubas Bildungssystem zu singen – entweder blind oder gleichgültig gegenüber der Zensur und düsteren Indoktrination, die die Kennzeichen der kubanischen Schulbildung sind. Um die kubanisch-bolivianische Nominierung von Ches Schriften zur Aufnahme bei der UNESCO zu befürworten, musste Bokova sich durch Propagandageschwafel wie in den folgenden Auszügen aus dem Nominierungsformular arbeiten: Ernesto Che Guevara de la Serna (1928-1967) verkörpert eine herausragende Kombination aus Handeln und Ideen, die auf ewig im politischen Denken Lateinamerikas eingemeißelt sind… Sein Beitrag zu revolutionärem Handeln und Theorie … ermöglichte es ihm marxistische Theorie mit kreativen, antidogmatischen und humanistischen Elementen zu impfen … ein neues emanzipatorisches Ideal. … Seine Werke und seine ethische Symbolik sind von dauerhaftem Wert für alle alternativen Prozesse der Veränderung, die die Menschheit unternehmen mag. Die Nominierung geht auf diese Art 14 Seiten lang weiter. Vielleicht sollten wir Bokova einen Vertrauensvorschuss geben und annehmen, dass sie in ihrem Enthusiasmus für das kubanische Regime sich einfach nicht darum kümmerte durch dieses Loblied an den totalitären Gründer der kubanischen Arbeitslager zu waten, bevor sie sie befürwortete. Nichtsdestotrotz sollte man einer Kulturorganisation der UNO wünschen, dass sie zumindest eine Spur eines moralischen Kompasses ausgestattet sein sollte. Doch dies ist die UNESCO der realen Welt, der, in der so Staaten wie Kuba, Syrien, Weißrussland, Simbabwe, Saudi-Arabien, Vietnam, China und Russland in ihrem Vorstand sitzen und um das Ganze zu toppen Syrien ins wichtigste politische Komitee gesetzt wird, das sich mit Menschenrechten beschäftigt (ein Komitee mit dem kafkaesken Namen „Komitee für Übereinkommen und Empfehlungen“). Diesem Szenario wollen wir eine Notiz hinzufügen: Seit die UNESCO-Vollversammlung sich 2011 über US-Einwände hinwegsetzte und die Palästinensische Autonomiebehörde als Vollmitglied aufnahm, ist die US-Regierung durch US-Gesetz verpflichtet der UNESCO Gelder vorzuenthalten. Ungeachtet des US-Rechts hat die UNESCO in Washington wegen Geld Lobbyarbeit geleistet und die Obama-Administration hat versucht den Kongress zu überreden Amerikas Recht außer Acht zu lassen, um die Finanzierung der UNESCO wieder aufzunehmen – wobei sie eine Aufstockung auf mehr als $233 Millionen an US-Steuerzahlergeld an diese Organisation vorschlug. Wie wäre es, wenn man sich an US-Recht hält? Und wenn die UNESCO aus ihrem palastartigen Pariser Hauptquartier Che Guevara verherrlichen will, dann lasst Kuba, Bolivien und ihre ideologisch ruinösen Kohorten die Moneten dafür bereitstellen. --- Zitate von Che: „Der Haß als Faktor des Kampfes, der unbeugsame Haß dem Feinde gegenüber, der den Menschen über seine physischen Grenzen hinaus antreibt und ihn in eine wirksame, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt. … Wir lehnen jede friedliche Annäherung ab. Gewalt ist unvermeidlich. Um den Sozialismus zu verwirklichen, müssen Ströme von Blut fließen! … Der imperialistische Feind muß sich wie ein gehetztes Tier fühlen, wo immer er sich bewegt. So werden wir ihn zerstören! Diese Hyänen (Amerikaner) sind nur für die Ausrottung geeignet. Wir müssen unseren Haß lebendig erhalten, und zu einem Anfall steigern! Der Sieg des Sozialismus ist Millionen von atomaren Opfern wert!“ „Der Neger ist träge und gibt sein ganzes Geld für Frivolitäten und Alkohol aus, wohingegen der Europäer zukunftsweisend, organisiert und intelligent ist.“ „Was wird unsere Revolution für die Schwarzen tun? Warum, wir werden für die Schwarzen genau das tun, was Schwarze für die kubanische Revolution taten. Damit meine ich: nichts!“ „Der Neger erhielt seine rassische Reinheit durch seine bekannte Gewohnheit, Bäder zu meiden.“ „Die Lösungen für die Probleme der Welt liegen hinter dem Eisernen Vorhang … . Wären die Atomraketen hier geblieben, hätten wir sie auf das Herz der USA gerichtet, sogar auf New York City. Der Sieg des Sozialismus ist Millionen von atomaren Opfern wert!“ „Mexikaner sind ein Haufen von analphabetischen Indianern.“ „Bolivianische Campesinos sind einfach Tiere.“ „Die Jugend hat die undankbare Hinterfragung von staatlichen Aufträgen zu unterlassen. Stattdessen hat sie sich dem Studium, der Arbeit und dem Militärdienst zu widmen, und sollte lernen, als Masse zu denken und zu handeln. Der Geist der Rebellion ist verwerflich.“ http://www.canadafreepress.com/index.php/article/20271 Ist wirklich lustig wenn man heute auf Anti Atom Demos Leute mit Che Shirts sieht...
Bluti (18.06.09): Also ich bin von dem Film enttäuscht. In meinen Augen hat man hier vorsätzlich eine riesen Chance ausgeschlagen. Gerade Guevara ist ja nun eine Figur, die bis heute populäre ist - auch wenn viele gar nicht wissen, warum. Wenn man dem ganzen schon zwei abendfüllende Spielfime widmet, dann doch wenigstens so, dass auch das Interesse der Geschichtsunkundigen geweckt wird. Meine Güte, was hätte das für ganze Schulklassen für ein Geschichtsinteresse weckender Film werden können - und dennoch für das erwachsende Publikum nicht weniger spannend oder interessant. Jüngere Leute wird man mit DEM Film nicht erreichen oder dafür sorgen, dass man sich mit der Thematik auseinandersetzt. Nein, Hauptsache die Kritiker freuen sich über einen neuen Arthausfilm. Das ist arrogant, denn ich habe mich wirklich die ganze Zeit gefragt, für wen dieser Film gemacht wurde. Wenn man gänzlich ohne Vorwissen in den Film geht, lässt einen dieser schon nach wenigen Minuten mit großen Fragezeichen zurück und holt einen auch nicht mehr ab. Für die kann der Film also nicht sein. Wie sieht es denn mit denen aus, die über ausreichendes Vorwissen vefügen? Joah, die können dem Geschehen folgen, für sie ergeben sich aber wiederum keine neuen Aspekte...also für wen? Zudem hat mich dieses episoden-, nein, szenenartige Aneinanderreihen von Situationen irgendwann nur noch frustriert und genervt. Es wäre doch noch kein Problem gewesen, wenigstens ein ganz kleines bißchen roten Faden in den Film zu weben, aber auch hier Fehlanzeige. Del Toro spielt jedoch wirklich mit beachtlicher Hingabe und sieht dem echten Ché beinahe erschreckend ähnlich...Dennoch kann ich hier guten Gewissens nur 3 von 10 historischen Figuren geben, die heute noch interessant sind...
Dominik (18.06.09): Benicio del Toro könnte ich stundenlang zusehen, quasi egal in welcher Rolle, und auf sperrige Arthouse-Produktionen stehe ich ohnehin. Rein handwerklich hat mich der Film weniger an tarantino als an die Nouvelle Vague-Filme erinnert. Auch wenn der Vergleich hinkt, ziehe Walter Salles poetische Verfilmung der frühen Tagebücher Chés, "Die Reisen des jungen Ché", vor, da er eher und auch plastischer eine Ahnung der Motivation des Revolutionärs vermittelt. Abseits der makellosen Inszenierung bleibt bei Soderbergh doch eine gewisse Leere. Trotzdem gebe auch ich 8 von 10 Fragezeichen, wer Che nun wirklich war. Vielleicht verrät Teil 2 mehr..?
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