Die Mitte
Dokumentation, Deutschland 2004, 85 Minuten, ab -
Originaltitel: Die Mitte; Deutschlandstart: 27.05.2004 (Ventura Film); Regie: Stanislaw Mucha; Produktion: Dieter Reifarth; Drehbuch: Stanislaw Mucha; Kamera: Susanne Schüle; Schnitt: Stanislaw Mucha; Musik: Moritz Denis, Eike Hosenfeld

mit Pawel Bartoszewicz, Marc Baumgartner, Ralf Buberti, Dariusz Blaszczyk, Michal Hirko, Familie Hofbauer, Raja Horodetska, Hasici Kremnica, Anna Marcinkiewicz, Eugeniusz Marcinkiewicz, Wladyslawa Naruszewicz, Anna Neumann, Ernest Neumann, Molfar Nytschaj, Armin Orthwein, Romek R. Polanski, Ilona Scheff, Hans Schmidt, Ursina Wandfluh u.v.a.

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Stanislaw Mucha auf der Suche nach der Mitte Europas. "Hier in meinem Garten ist die Mitte Europas", Kölbe, Deutschland. Die päpstliche Mitte. Die "wahre" Mitte: Tante Raja und ihr Kiosk, Ukraine.

Wir drehen einen Film über Mitte Europas, geografische Mitte Europas. Und das soll hier sein. - Ja, das ist hier. Wo der Hund da is! - Stanislaw Mucha an den Externsteinen

Plot: Mehr als ein Dutzend Orte im Umkreis von fast 2000 Kilometern erheben den Anspruch darauf, das Zentrum Europas zu sein. Regisseur Stanislaw Mucha machte sich auf, all diese Orte zu besuchen. Auf seiner Odyssee quer durch Europa kommt er nach Österreich, Deutschland, Litauen, in die Slowakei und die Ukraine. Er spricht mit den Menschen, die meinen in der Mitte des Gebildes Europa zu wohnen, beobachtet sie und erlebt teils burleske, teils tragik-komische und bizarre Geschichten.
Seine Reise führt dabei von West nach Ost, und je weiter er nach Osten kommt, desto wichtiger scheint den Menschen die Mitte aber gleichzeitig desto unwichtiger Europa selbst zu sein. Denn Europa wird auf der Fahrt nach Osten immer unwirklicher, ist eher ein Symbol für die Hoffnung auf ein besseres Leben. Symptomatisch hierfür ist das westukrainische Rachiv, das zum Teil nach Kiewer und zum Teil nach zentraleuropäischer Zeit tickt. Und so geht die Uhr je nach Standpunkt mal zwei Stunden vor und mal zwei Stunden nach...

Kritik: Wo ist die Mitte Europas? Fragt man die Mächtigen dann bekommt man schnelle, einfache Antworten: den Papst, der schon immer Macht über Europa hatte; Napoleon, dem gerade Europa zu Füßen liegt... Aber es gibt auch viele unterschiedliche Arten den Mittelpunkt Europas wissenschaftlich zu berechnen: nach Bevölkerungsanteilen, geografisch nach Flächenberechnungen... Aber rechnet man die Inseln mit ein oder die noch bestehenden Kolonien? Was ist überhaupt Europa? Zählt nur die Kontinentalplatte oder vielleicht ein politisches Gebilde wie die Europäische Union?
Auf all diese Fragen will Stanislaw Mucha (Absolut Warhola) eigentlich keine Antwort geben. Er zeigt uns vor allem, was auch zu Europa gehört, von dem wir nicht viel wissen, und wo ganz anders gelebt wird als bei uns. In Litauen oder Polen, in der Slowakai und der Ukraine. Auf die direkte Frage, wo denn nun wirklich die Mitte Europas liegt, antwortet Stanislaw Mucha dann auch nur: "Jeder muss die Mitte in sich selbst finden."

Fazit: Interessante Reise quer über den Kontinent, auf der Suche nach der Antwort was und wer eigentlich dieses Europa ist. 6 von 10 Europa-Gartenzwerge

Olaf Scheel
01.01.2004

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