Looney Tunes: Back in Action
Zeichentrick/Komödie, USA 2003, 91 Minuten, ab 6
Originaltitel: Looney Tunes: Back in Action; Deutschlandstart: 04.12.2003 (Warner Bros.); Regie: Joe Dante; Produktion: Allison Abbate, Chris De Faria, Christopher DeFaria; Drehbuch: Larry Doyle; Musik: John Debney, John Frizzell, Jerry Goldsmith; Kamera: Dean Cundey; Schnitt: David L. Bertman, Rick Finney

mit Brendan Fraser (DJ Drake/Brendan Fraser/Stimme des Tasmanian Devil und She-Devil), Jenna Elfman (Kate), Steve Martin (Mr. Chairman), Timothy Dalton (Damien Drake), Heather Locklear (Dusty Tails), Joan Cusack (Mutter), Bill Goldberg (Mr. Smith), Don Stanton (Mr. Warner), Dan Stanton (Mr. Warners Bruder), Dick Miller (Security Guard), Roger Corman (Hollywood Regisseur), Kevin McCarthy (Dr. Bennell)

Filmplakat
Internet Movie Database ()
Offizielle Homepage (Warner Bros. )
Trailer (Warner Bros. )
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Jenna Elfman und Bugs Bunny. Bendan Fraser und Daffy Duck. Daffy Duck, Bugs Bunny, Brendan Fraser und Jenna Elfman. Yosemite Sam und Jeff Gordon.

Sekunde mal Herrschaften: ... Duffy wird abgeknallt!? Hmhm. Seite 7: Duffy wird abgeknallt! Aha! Seite 8: Duffy wird schon wieder abgeknallt! Sie haben jawohl nicht mehr alle Tassen im Schrank! Sowas kann man doch heutzutage nicht mehr machen! - Daffy Duck rebelliert gegen das Drehbuch.

Plot: Die Warner-Brüder wollen einen neuen Looney Toon-Film drehen. Aus diesem Grund wird eine Konferenz einberufen, bei der man den Film genauer planen will. Als Daffy Duck erfährt, dass er neben Bugs Bunny wieder nur die zweite Geige spielen soll, flippt er aus und wird kurzer Hand unter viel Zuspruch der Produzentin Kate Houghton (Jenna Elfman) gefeuert. Der Wachmann D.J. Drake (Brendan Fraser), Sohn von Damian Drake (Timothy Dalton), dem größten Filmstar der Warner Bros.-Studios, soll ihn vom Studiogelände entfernen. Das stellt sich aber als nicht so einfach heraus, denn Duffy wehrt sich mit allen Mitteln und auf der Verfolgungsjagd von D.J. und Daffy gehen jede Menge Kulissen zu Bruch. So kommt es, dass Kate auch D.J. feuern lässt.
Als D.J. schließlich zu Hause ankommt, muss er nicht nur feststellen, dass Daffy heimlich in seinem Rucksack mitgekommen ist, sondern auch, dass sein Vater nicht nur im Film einen Agenten spielt. Er ist auch im wirklichen Leben einer und schickt seinem Sohn eine Nachricht nach Hause, dass er seine Hilfe bei der Suche nach dem "Blue Monkey"-Diamanten brauche und er nach Las Vegas kommen solle.
Also machen sich D.J. und Daffy nach Las Vegas auf. Aber nicht nur sie sind auf dem Weg nach Las Vegas, sondern auch Kate und Bugs, da sie festgestellt haben, dass ein Film ohne Daffy nicht funktioniert. Außerdem schickt der nach der Weltherrschaft strebende Boss des ACME-Konzerns Mr. Chairman (Steve Martin) seine Leute aus, den Diamanten als Erste zu finden und D.J. und Daffy unschädlich zu machen...

Kritik: Nach langer Zeit kommt endlich wieder ein Looney Tunes-Film in die Kinos. Looney Tunes: Back in Action hat aber fast nichts mit dem Stil des Vorgängers Space Jam zu tun. Wo Space Jam eher eine Hommage an Michael Jordan und Basketball war, inszenierte Joe Dante (Gremlins) hier einen Film, der wieder die Züge der klassischen Looney Tunes-Cartoons trägt.
Der Film geht mehr in die Richtung von Falsches Spiel mit Roger Rabbit. Die Zeichentrickcharaktere sind hier in der realen Welt existierende Protagonisten. Allerdings ist es für sie möglich die Realität und Naturgesetze nach ihrem Belieben zu verbiegen. Dementsprechend stellen Bugs Bunny & Co. auch ihren aus den Cartoons bekannten Unsinn an. So sprudelt der Film über vor lustiger Action, bei der viel zu Bruch geht, aber natürlich keiner ernsthaft verletzt wird. Außerdem wartet der Film noch mit vielen flotten Sprüchen und Gags bis ins kleinste Detail auf. Das Beste aber sind die unzähligen Anspielungen auf alte Filme, hauptsächlich aus der Warner Bros.-Schmiede, aber auch von anderen Studios. So wird Timothy Daltons Bond-Image, wo immer es geht, durch den Kakao gezogen, und auch Brendan Fraser nimmt sich selbst und sein Mumie-Image herrlich auf den Arm.
Looney Tunes: Back in Action zeigt Action, Humor und flott agierende Darsteller, die sich selbst nicht ernst nehmen. Zwar ist man der ganzen Sache nach 1½ Stunden Cartoon-Action dann auch etwas müde geworden, aber der Film unterhält in dieser Zeit vortrefflich. Man sollte natürlich keine hochtrabende Handlung erwarten, denn der Film hat keinen Tiefgang und Anspruch, außer vielleicht bei der Jagd durch berühmte Gemälde im Louvre in Paris. Doch Leute, die einen anspruchsvollen Film zum Denken sehen wollen, gehen sowieso nicht in diesen Film.

Fazit: Looney Tunes: Back in Action ist ein lustiger und gut unterhaltender Film für alle, die Bugs Bunny & Co. oder Falsches Spiel mit Roger Rabbit mögen. Auch Filmfreaks kommen auf Grund der etlichen Insidergags auf ihre Kosten. Ich gebe 8 von 10 aufdringlichen Schleichwerbungen, die man schon fast gar nicht mehr bemerkt.

Sebastian Schwarz
05.12.2003

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727 Stimmen
Schnitt: 5.2
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Leser-Kommentare:
Bratapfel (02.01.04): Ich bin einfach die alte Synchronstimme von Bugs Bunny gewöhnt. Vieleicht denke ich deshalb, dass die neue Stimme überhaupt nicht zu Bugs passt. Das hat mir den Film dann doch versaut.
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