Men in Black II
SF-Action/Komödie, USA 2002, 88 Minuten, ab 12
Originaltitel: Men in Black II; Deutschlandstart:18.07.2002 (Columbia Tristar); Regie: Barry Sonnenfeld; Produktion: Laurie MacDonald, Walter F. Parkes; Drehbuch: Robert Gordon, Barry Fanaro; Musik: Danny Elfman; Kamera: Greg Gardiner; Effekte: Rick Baker; Ausstattung: Cheryl Carasik; Schnitt: Richard Pearson, Steven Weisberg; Kostüme: Mary E. Vogt

mit Tommy Lee Jones (Kevin Brown/Kay), Will Smith (Jay), Rip Torn (Zed), Rosario Dawson (Rita), Patrick Warburton (Tee), Lara Flynn Boyle (Serleena), Paige Brooks (Laranna, Königin des Universums), Nick Cannon (Autopsy Agent), David Cross (Newton), Linda Kim (Lauranna), Michael Jackson (Undercover Alien)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Columbia Tristar de)
Trailer (Columbia Tristar de)

Kay! - Das heißt 'hey' Expresssendungen Overnight. - 'Kevin', wau, 'Kevin', das klingt cool. Das, das klingt so schön Kevinistisch. Du erinnerst dich nicht mehr, aber wir haben mal zusammen gearbeitet. - Ich war noch nie bei einem Bestattungsunternehmen. Kann ich behilflich sein, Hochwürden? - Okay, bringen wir es auf den Punkt: Du bist ehemaliger Agent einer geheimen Geheimorganisation, die Außerirdische auf der Erde überwacht. Wir sind die Men in Black, wir stecken in der Klemme und du musst uns helfen! - Ecke East Valley und Lilling Street kann man sich kostenlos auf die Couch legen. Nächste!! - Jay versucht Kay zurückzugewinnen

Plot: Agent Jay (Will Smith) ist auf sich allein gestellt nachdem sein Lehrmeister und Partner Agent Kay (Tommy Lee Jones) bei den MIB ausgeschieden ist um ein geruhsames Leben als Postbeamter zu fristen. Nach Standard-MIB-Vorschrift ist er natürlich 'geblitzdingst' worden und hat alles über Alien-Jagden und außerirdische Bedrohungen vergessen.
Bei einem eigentlich harmlosen Routinefall stößt Jay nun aber auf eine große extraterrestrische Gefahr, die sich in Form des als Dessous-Modell getarnten Alien Serleena (Lara Flynn Boyle) materialisiert. Sie sucht auf der Erde das Licht von Zartha um mit dessen Hilfe das Universum zu unterjochen.
Allerdings ist der einzige, der mehr über das Licht von Zartha weiß, eben der lobotomierte Agent Kay, der sich selbst auch nach der Deneuralisation nicht mehr an den Vorgang erinnert, da er sich aus einem nicht bekannten Grund damals die Erinnerung noch einmal zusätzlich ausgebrannt hatte. Zum Glück hat er aber zahlreiche Eselsbrücken verteilt, die Jay und Kay nun auf eine gefährliche Schnitzeljagd schicken. Doch dann greift Serleena sogar die MIB-Zentrale an...

Kritik: Zu einem echten Buddy-Movie gehören natürlich zwei Kerle und deswegen muss in MIB II zunächst einmal die Ausgangssituation des Vorgängers von 1997 wieder hergestellt werden. Diese Anknüpfung gelingt durch zwei kurze Sätze, die die männerfreundschaftsgefährdenden Ehefrauen/Partnerinnen aus dem Weg schaffen. Überhaupt halten sich Innovationen in Grenzen: Darsteller, Styling, Sprüche... Alles dasselbe. Selbst der Score von Danny Elfman hört sich fast an wie der alte, und einen Song von Will Smith gibt es ja auch diesmal. Nur die außerirdische Bedrohung in Form von Lara Flynn Boyle (in Deutschland hauptsächlich bekannt geworden durch die Fernsehserien Twin Peaks und Practise) ist diesmal eine andere. Angesichts dessen, dass die 32-jährige Darstellerin dank diverser nachgesagter Liaisons von Kyle McLachlan über Dean Anderson, Harrsion Ford bis zu Jack Nicholson in Hollywood eh als 'Bitch' gilt, keine schlechte Wahl.
Der Aufbau des Filmes ist wie gehabt. Da das Konzept schon bekannt ist, fällt es diesmal aber etwas negativer auf. Der Film hat keinen richtigen Spannungsbogen, da er im Wesentlichen aus aneinandergereihten Einzelszenen besteht: Jay und Kay fahren vor, klopfen ein paar Sprüche, blasen einem Alien den Kopf weg und ziehen ab. Die Sprüche kommen in der deutschen Übersetzung aber diesmal deutlich schwächer als beim Vorgänger. Insbesondere die Zoten des sprechenden Mopses verpuffen häufig ergebnislos. Ob dies nur ein Problem der Synchronversion ist, kann hier nicht beurteilt werden.

Fazit: Eine in meinen Augen überflüssige, uninspirierte Fortsetzung. Aber für all die, die nach langer Zeit den ersten MIB mal wieder gerne sehen würden, sicher kein Fehler. 6 von 10 dezent platzierte Produkte

Olaf Scheel
18.07.2002

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14 Stimmen
Schnitt: 5.4
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch

Leser-Kommentare:
gerhard (17.04.06): also der film war echt klasse! ich bin voll ein fen von Will Smith, wenn jemand eine Men in bleck DVD hat schreibt mir bitte eine mayl vileicht kaufe ich sie ab!!! danke
Brezel (12.08.02): Der Film ist witzig gemacht, mit guten Sprüchen, gut gemacht - wird jeder sagen, der den ersten Film nicht kennt. Aber wer schat sich schon MIIB an, wenn er sich Teil 1 schon nicht antun wollte? Es ist nichts anderes als eine platte Wiederholung des ersten Teils und kann eigentlich niemand vom Hocker reissen. OK, ein paar Lacher sind drin, na sagen wir, ein paar Schmunzler - mehr nicht. Kaum zu empfehlen.
Melly (30.07.02): weder unterhaltend noch witzig noch sonst irgendwas – doch: einfach nur SAUMÄSSIG SCHLECHT !!! platte witze,schlecht übersetzt,übertriebene high-tech-special-effect-scheisse, naja, wenn die dialoge nicht überzeugen können probiert mans halt auf die tour. funktioniert aber nicht. ich hab keine ahnung wieso dieser streifen in den medien und überall so gepusht wird – lasst euch davon nicht täuschen....
Sean (27.07.02): Ich versteh nicht, was manche an dem Film so gut fanden. War der erste Teil noch halbwegs orginell und partiziell komisch, muss man hier entweder bekifft oder grenzdebil sein, um auch nur einmal lachen zu können. Barry Sonnenfeld liefert hier wie schon mit Wild Wild West einen Mega-Mistfilm ab, bei dem jeder Cent besser an hungernde Kinder in Afrika gegangen wäre. Schaut Farbe beim Trocknen zu, setzt Euch mit der BILD-Zeitung von vorgestern aufs Klo, geht von mir aus mit der Katze Gassi, aber bitte, BITTE erspart Euch diese US-Sommersause.
Brit (27.07.02): Ansehen, schmunzeln, vergessen. Ein absolut nichtssagender Aufguss des alten Streifens. Lohnt sich allerhöchstens für einen Vieeoabend. Falls alle anderen Filme ausgeliehen sind. 5 von 10 Hightecgeräten mit Quirl (wie witzig)
Lars (23.07.02): Puh, wenn ich das Intro lese, dann kann ich mich wohl glücklich schätzen, MIIB im Orginal mit dt. Untertiteln gesehen zu haben. Wer diese Möglichkeit hat, der kann sich auf einen wirklich lustigen Film freuen. Nicht ganz so gut wie der 1. Teil, aber immer noch sehenswert. 8 von 10 Miniraumschiffen.
Gerhard (22.07.02): ...äh...also...ich werde jetzt auf jeden Fall einen schicken schwarzen Merceds kaufen...wunderbar...allein das automatische Öffnen und Schliessen der Türen per Fernbedienung wurde ja nur etwa 20 mal in dem Film gezeigt...und es hat zum Schluss immer noch funktioniert...toll...das nenne ich Qualität...damit fahre ich dann gleich zu Burger King, natürlich nicht ohne vorher meinen neuen iMac ausprobiert zu habenn.. übertriebene werbung finde ich recht nervig..in mib II fällt spielt das jedoch keine rolle mehr. die film ist auch so nicht besonders gut. zuviele aufgesetzte gags, zu übertrieben, vom charrme und witz des ersten teiles ist nichts übrig geblieben. will smith macht auch nicht des besten eindruck, wirkt eher wie bei einer pflichtübung. 4 von 10 hoden stat eines kropfes
Sabine (19.07.02): Der Film ist witzig, Will Smith und Tommy Lee Jones haben nicht an Witz und Charme gegenüber MIB I verloren. Ich habe mich jedenfalls gut amüsiert. Wer den ersten Teil schon mochte, wird auch den Zweiten gut finden. Viele Grüße !!!
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