Shaft

Action, USA 2000, 107 Minuten, ab 16
Originaltitel: Shaft; Deutschlandstart: 26.10.2000 (UIP); Regie: John Singleton; Produktion: John Singleton, Scott Rudin (Paramount Film); Drehbuch: John Singleton, Richard Price, Shane Salerno; Musik: David Arnold, Isaac Hayes; Kamera: Donald E. Thorn; Ausstattung: Patrizia von Brandenstein; Schnitt: John Bloom; Kostüme: Ruth Carter

mit Samuel L. Jackson (John Shaft), Vanessa Williams (Diane Palmieri), Jeffrey Wright (Peoples Hernandez), Christian Bale (Walter Wade), Busta Rhymes (Rasaan), Dan Hedaya (Jack Roselli), Toni Collette (Diane Palmieri), Richard Roundtree (Onkel John Shaft)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (UIP de)


Plot: Vor einem Restaurant wird ein junger Mann mit einer Eisenstange erschlagen. John Shaft (Samuel L. Jackson) ermittelt und verhaftet schnell einen Verdächtigen. Es handelt sich um Walter Wade, Jr. (Christian Bale) den Sohn des einflussreichen Walter Wade, Sr. (Philip Bosco).
Er beteuert in Notwehr gehandelt zu haben. Shaft findet allerdings Hinweise, dass es sich um Mord handelt, ja sogar um eine rassistische Tat, denn das Opfer war farbig. Leider taucht die einzige Augenzeugin (Toni Collette) unter. Der Täter kommt gegen Kaution frei und verschwindet. Trotzdem gelingt Shaft erneut die Festnahme, doch abermals wird der Täter auf freien Fuß gesetzt - was nicht zuletzt seinem Vater zu verdanken ist.
Shaft und die Angehörigen des Opfers sind entsetzt. John schmeißt seinen Polizeijob hin und versucht auf eigene Faust vorzugehen. Dazu muss er zuerst die Zeugin finden. Inzwischen hat allerdings auch Walter Leute auf die Zeugin angesetzt.

Kritik: Shaft ist ein einfach gestrickter Actionfilm mit vielen Standardelementen und Klischees. Es geht hauptsächlich um das korrupte und undurchsichtige amerikanische Justizsystem. Leider ist auch der Film stellenweise undurchsichtig.
Samuel L. Jackson spielt seine Rolle als Shaft gut, aber nicht cool genug. Auch die anderen Charaktere sind gut, aber nicht überragend, dargestellt. Alles in allem fehlt den Personen der Hintergrund. Der ganze Film wirkt ein bisschen zusammengestückelt. Der Spannungsbogen kann nicht über die Distanz aufrechterhalten werden und der Schluss ist etwas zu kurz geraten.
Shaft schließt nahezu nahtlos an die Kultserie aus den Siebzigern an. Der Hauptdarsteller aus der Serie (Richard Roundtree) tritt als Onkel von Shaft auf. Die Actionszenen sind sehr gut, weil sie nicht so stark übertrieben werden wie in anderen Filmen. Vor allem die Schusswechsel haben mir gefallen. Gut gelungen sind auch die Verwirrspielchen, die John Shaft mit seinen Widersachern spielt. Trotzdem reicht das nicht um die Schwächen der Story auszugleichen.

Fazit: Shaft ist für Fans der Serie und für Kinobesucher ohne großen Anspruch das Eintrittsgeld wert. 6 von 10 Eispickeln

Michael Kröger
04.12.2000

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25 Stimmen
Schnitt: 5.9
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Mirko: Der Film war cool gemacht und Jackson ist in der Rolle ziemlich Glaubwürdig, allerdings hat der Film nicht im geringsten die Chance, die coolness des Vorgängers zu erreichen. Der Trailer hat mehr versprochen als der Film letztendlich zu bieten hatte. Aber ich hab mich trotzdem amüsiert.7 von 10 p´s.
Lars Haller: Ich denke, das war nicht gerade ein Brüller und für die Filmanalen geeignet, aber trotzdem noch ganz passables Kino. 7 von 10 korrupten Polizisten (Zitat aus einem anderen Film: "Gibt es überhaupt andere ?")
tuennes: Der Trailer hat viel versprochen: So viel Coolness wurde schon lange nicht mehr demonstriert. Doch der Film kann die Erwartungen kaum erfüllen: Ein aufgeblasener Fernsehplot mit einem erschreckend kraftlosen Bösewicht. Irgendwie schwach, irgendwie uncool! 5 von 10 Wurfsterne
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