Leben und Lieben in L.A.

Romantisches Drama,USA 1998, 121 Minuten, ab 6
Originaltitel: Playing by Heart; Deutschlandstart: 29.06.2000 (Buena Vista International); Regie: Willard Carroll; Produktion: Willard Carroll, Meg Liberman, Thomas Wilhite; Drehbuch: Willard Carroll; Musik: John Barry; Kamera: Vilmos Zsigmond; Effekte: John S. Baker; Ausstattung: Missy Stewart;Schnitt: Pietro Scalia; Kostüme: April Ferry; Make Up: Christina Smith

mit Gena Rowlands (Hannah), Sean Connery (Paul), Dennis Quaid (Hugh), Gillian Anderson (Meredith), Jon Stewart (Trent), Angelina Jolie (Joan), Ryan Phillippe (Keenan), Ellen Burstyn (Mildred), Jay Mohr (Mark), Madeleine Stowe (Gracie), Anthony Edwards (Roger), Christian Mills (Phillip), Patricia Clarkson (Allison), Nastassja Kinski (Melanie)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Buena Vista de)


Plot: Leben und Lieben in L.A. erzählt in kleinen Episoden die Lebensgeschichte verschiedener Personen. Als da wären: Die Geschichte des aidskranken Mannes Mark (Jay Mohr) und seiner Mutter Mildred (Ellen Burstyn), die Beziehung einer verheirateten Frau (Madeleine Stowe) mit einem verheirateten Mann (Anthony Edwards), das Nachtleben eines frustrierten Ehemannes (Dennis Quaid), die Liebe Joans (Angelina Jolie) zu dem merkwürdigen Typen Keenan (Ryan Phillipe), das Schicksal des älteren Ehepaars Paul und Hannah (Sean Connery und Geena Rowlands) und die Story von Meredith (Gillian Anderson), die Angst hat verletzt zu werden.

Kritik: Leben und Lieben in L.A. ist eine gelungene Tragikomödie und ein sehr kurzweiliger Film. Dafür sorgen vor allem die guten Schauspieler und die gute Zusammensetzung der einzelnen Filmszenen. Ergreifende Momente wechseln sich mit komischen Situationen ab und erzeugen eine heitere und trotzdem traurige Atmosphäre. Der Zuschauer macht während des Films eine Gratwanderung zwischen Lachen und Weinen. Die großen Stars der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft werden den Erwartungen voll gerecht. Aber auch die weniger bekannten Schauspieler liefern hervorragende Leistungen. Die Schnitte sind sauber gesetzt, nur an ein oder zwei Stellen gibt es kleine Unebenheiten. Die einzelnen Charaktere werden im laufe des Films gut und überzeugend aufgebaut. Die einzelnen Kurzgeschichten werden am Ende des Films gekonnt zu einer großen Geschichte zusammengeführt.

Fazit: Eine lohnenswerte Geschichte, gut in Szene gesetzt.(Lars) Gehobene Kinounterhaltung. (Michael) 9 von 10 Hunderiesen

Michael Kröger und Lars Haller
18.07.2000

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Gut5%
Sehr gut12%
Absolut hervorragend7%
Bester Film aller Zeiten16%

78 Stimmen
Schnitt: 5.6
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Wolfgng Schoeler: Ich finde es traurig, dass in den Kinos Paderborns es keine Vorrrichtungen für Schwerhörige gibt. (Induktionsschleifen) Die Hörgeräte haben eine Einstellung, mit der man gut hören kann. Wie bei der Predigt im Dom oder in anderenKirchen.
Oliver: Mir hat der Film auch sehr gut gefallen. Deswegen 9 von 10 einäugigen Katzen. ( oder doch 9 von 10 zu grossen Hunden ... ;-) )
Olaf: Formal besteht eine gewisse Ähnlichkeit von Leben und Lieben in L.A. mit Filmen wie Magnolia oder Short Cuts. Doch dieser Episodenfilm von William Carroll erreicht längst nicht deren Komplexität. Im Wesentlichen verfolgt er eine Idee, die sich im Zitat "Reden über Liebe ist wie Tanzen über Architektur" am besten wiederspiegelt. Trotzdem hat der Film Charme: Er ist sentimental, aber nicht rührselig. Er ist ruhig, aber nicht langweilig. Er ist episodenhaft, die einzelnen Stränge werden aber am Ende gut ineinandergeführt.
Interessant finde ich, dass der Film schon aus dem Jahr 1998 stammt. Vermutlich hat ihm die momentane Popularität von Angelina Jolie noch zu deutschen Kinoehren verholfen. 8 von 10 Martinis mit drei Oliven

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