Boys, Girls & a Kiss

Teeny-Komödie, USA 2000, 94 Minuten, ab 12
Originaltitel: Boys and Girls; Deutschlandstart: 05.10.2000 (Kinowelt); Regie: Robert Iscove; Produktion: Jay Cohen, Lee Gottsegen, Murray Schisgal (Punch 21); Drehbuch: Andrew Lowery, Andrew Miller; Musik: Stuart Copelund; Kamera: Ralf Bode; Ausstattung: Marcia Hinds-Johnson; Schnitt: Casey Rohrs; Kostüme: April Ferry

mit Freddie Prinze jr. (Ryan), Claire Forlani (Jennifer), Jason Biggs (Hunter), Heather Donahue (Megan), Amanda Detmer (Amy), Alyson Hannigan (Betty), Monica Arnold (Katie), David Smigelski (King), Blake Shields (Knight), Sean Maysonet (Michael)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (Kinowelt de)


Plot: Was bei Harry and Sally bei einer Autofahrt begann, startet hier mit einem gemeinschaftlichen Flug: Ryan und Jennifer, zwei ungefähr 12jährige Teenager, begegnen sich zufällig, und sofort ist klar, dass die beiden keine Freunde werden. Zu gegensätzlich sind die beiden: Er schüchtern, ernsthaft und langweilig, sie spontan, lustig und (schon) ein wenig unanständig.
In den nächsten Jahren begegnen die beiden sich zufällig mehrfach wieder, ohne mehr als ein paar Sätze miteinander zu reden, bis sie beide (zufällig *g*) in Berkeley ein Studium beginnen.
Die Gegensätzlichkeit der Charaktere besteht weiterhin, aber die beiden freunden sich langsam an, unterhalten sich über ihre bestehenden oder gescheiterten Beziehungen und werden gute Kumpels.
Dass sie noch mehr für einander empfinden, wollen sie dem Gegenüber und sich selbst aber lange nicht eingestehen. Und so dauert es noch etwas länger, bis beide das entdecken, was der Zuschauer schon im ersten Moment wusste: Die beiden gehören zusammen...

Kritik: "Männer und Frauen können nie Freunde sein, der Sex kommt ihnen immer wieder dazwischen." Dieses Zitat stammt nicht aus Boys, Girls & a Kiss, sondern aus dem Komödienklassiker Harry and Sally (1989), der ganz offensichtlich als Vorlage diente.
Doch gerade im Vergleich mit dem Genreklassiker kann Boys & Girls nur verlieren. Es handelt sich eher um eine Light-Version ohne den Zynismus und den (pseudo-)philosophischen Tiefgang, der einen Großteil des Charmes von Harry and Sally ausmacht. Statt dessen sehen wir Teeny-Prinz Freddie (Eine wie keine) und die zugegeben (sehr) süße Claire Forlani (Rendezvous mit Joe Black) in amourösen Verstrickungen, an deren (befriedigenden) Ende kein Zuschauer auch nur eine Minute ernsthaft zweifeln würde.
Der Film ist eine seelenlose durchgestylte Konstruktion, die schon allein durch die Wahl der Darsteller perfekt auf das Zielpublikum zugeschnitten ist. Trotzdem enthält er nichts, was wirklich nerven würde: Er ist flott erzählt, stellenweise amüsant und hoffnungslos romantisch, so dass man ihm nicht ernsthaft böse für die 1 1/2 Stunden Zeitverschwendung sein kann.

Fazit: Nette 08/15-Unterhaltung für Teenies, die Freddie Prinz soooo süß finden. 5 von 10 Nichtriechende Furze

Olaf Scheel
02.10.2000

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847 Stimmen
Schnitt: 5.1
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
amir (12.07.04): send email to me pelease
Lucas (06.09.03): der fil ist echt toll,ich weiß wie es ist in seine besten freundin verliebt zu sein, und sich hinter ihr zu verstecken, echt toll der fil, ich hoffe jemand kann mir helfen und sagen wie dass lied heißt was die spielen wo jennifer,ryan in der schule sucht, er aber nicht da ist, echt toll wenn mir jemand helfenkönnte,weil ich das lied so schön finde, passt richtig für so einer stimmung
Nicole (28.08.03): Ich finde den Film super gelungen. Er greift Tatsachen aus dem echten Leben auf und verarbeitet diese Dinge. Früher dachte ich, was ist das für ein Film, sowas kann doch zwei besten Freunden nicht passieren. Doch ich änderte meine Meinung in dem Augenblick in dem mir das gleiche mit meinem besten Freund passierte(Alkohol). Seitdem muss ich immer an unsere Nacht denken wenn ich den Film sehe. Ich grüße alle, denen das gleiche widerfahren ist.
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