Art of War

Thriller, USA 2000, 120 Minuten, ab 16
Originaltitel: The Art of War; Deutschlandstart: 16.11.2000 (20th Century Fox); Regie: Christian Duguay; Produktion: Nicolas Clermont; Drehbuch: Wayne Beach, Simon Davis Barry; Musik: Normand Corbeil; Kamera: Pierre Gill; Ausstattung: Anne Pritchard; Schnitt: Michel Arcand; Kostüme: Odette Gadoury

mit Wesley Snipes (Shaw), Donald Sutherland (Douglas Thomas), Maury Chaykin (Cappella), Anne Archer (Eleanor Hooks), Marie Matiko (Julia), Michael Biehn (Bly), Cary-Hiroyuki Tagawa (David Chan), Liliana Komorowska (Novak), James Hong (Wu), Paul Hopkins (Ray)

Internet Movie Database (de/us)
Offizielle Homepage (20th Century Fox de)


Plot: Wesley Snipes (Rising Sun, Demolitian Men, Drop Zone, The Fan) spielt den Geheimagenten Neil Shaw, der im Auftrag der UN steht. Im Namen der Gerechtigkeit sorgt er dafür, dass sich verfeindete Parteien an einen Tisch setzen und Verhandlungen für eine bessere Welt beginnen. Da werden dann auch schon mal Waffenpläne gestohlen und Generäle beim Sex mit 14jährigen fotografiert.
Als eine chinesische Delegation Amerika besucht um ein Handelsabkommen zu ratifizieren, spitzen sich die Ereignisse zu: Ein Container mit toten Chinesen wird aufgefunden und bei einer Rede wird ein Delegierter erschossen. Neil verfolgt den Täter und wird von der Polizei geschnappt aber keiner will im glauben. Seine wahre Identität kann er leider nicht preisgeben.

Kritik: Die Anleihen von Art of War sind deutlich sichtbar. Genau wie sein englischer Kollege 007 versucht Shaw im Auftrag böse Buben dingfest zu machen. Auch dieser Film fängt mit einem außergewöhnlichen Stunt an, der nichts mit dem sonstigem Film zu tun hat. Während Bond-Filme aber im weiteren Verlauf dann noch mal einen Zahn zulegen, schaltet Art Of War eher zurück.
Statt dessen werden die üblichen Ermittlungen durchgeführt und Geheimagent Shaw kommt allmählich der ganzen Sache auf die Spur. Art of War fehlt dabei das gewisse Etwas. Der Detektivarbeit zuzuschauen ist müßig, die Kampfsequenzen und die Actionsequenzen sind zu spärlich. Alles in allem recht durchschnittlich.

Fazit: Popcornkino für den Fall, dass der heimische Fernseher defekt ist. 4 von 10 süßen chinesischen Übersetzerinnen mit roten Haarteilen

Erik Wasser
27.11.2000

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War okay11%
Gut9%
Sehr gut9%
Absolut hervorragend8%
Bester Film aller Zeiten9%

1044 Stimmen
Schnitt: 5.2
cgi-vote script (c) corona, graphics and add. scripts (c) olasch


Leser-Kommentare:
Dark 8 (05.12.04): Einer der schlechtesten Wesley Snipes Filme.
Mike: Hi Mirko, Der Film hat sich von anderen Action Filmen deutlich abgehoben. Meines Erachtens ein recht gelungener Film, der auch die Emotionen von Shaw deutlich wiedergibt.
Lars Haller: Liebe Anne, nein, das Cineplex hat nicht schlecht gearbeitet. In Bielefeld war der Film genauso schlecht geschnitten. Ich denke das liegt dann wohl am deutschen Verleih. Zum Film: Nichts für die Analen der Filmgeschichte, aber ein netter Zeitvertreib. 6 von 10 Handy-peilsendern
Anne: Also ich fand den Film schlecht. Er war an jeder Stelle vorhersehbar und hat jedes mögliche Klischee bedient. Und spannend war er auch nicht. Außerderm wurde mir nicht ganz klar, ob der Film schlecht geschnitten war oder ob das Cineplex unfähig ist die Rollen zu wecheln.
Mirko : Lieber Erik, Ich weiß zwar nicht, wo Du hier die Zusammenhänge mit 007 siehst, aber der Film geht nun wirklich nicht in die übliche Spionage-Ecke.Die Story mag an manchen Punkten ein wenig zu dünn sein, ist aber alles in allem sehr gut umgesetzt. Ich denke auch, das es nicht im Sinne des Erfinders lag, Snipes die ganze Zeit nur draufhauen zu lassen, wie Du es dir anscheinend gewünscht hast. Der Film war zwar nicht das Highlight des Jahres, aber trotzdem finde ich ihn recht gelungen. Schönen Gruß Mirko
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